Flitterwochen: Umbrien, Abruzzen, Toscana
25. Mai 2007|
9. bis 19. Mai – Reise nach Italien, in die Flitterwochen. Zehn Tage durch die mittelitalienischen Landschaften Umbriens, der Abruzzen und der Toscana. Es war eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise. |
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9. Mai: Nach einem sehr netten Zwischenstopp mit Übernachtung in Freiburg sind wir in die südöstliche Toscana gefahren. Im Etruskerstädtchen Cortona haben wir die Nacht und einen halben Tag verbracht. 10. Mai: Von Cortona sind wir weiter nach Umbrien gefahren, zunächst zum Trasimenischen See. 2224 Jahre nach dem Zweiten Punischen Krieg liegt der flache türkisblaue See friedlich da. Trotz des relativ warmen Wassers haben wir nicht gebadet – unter der brillanten Oberfläche sah das Wasser nämlich nicht sehr einladend aus… » zu den Fotos |
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10. Mai: Nächstes Ziel war Perugia, die Hauptstadt Umbriens. Eine eindrucksvolle Stadt, nicht zuletzt aufgrund der außergewöhnlichen Stadtanlage mit der Unterstadt. Von den Balustraden am Rande des Berges, auf dem die Stadt gebaut ist, reicht der Blick bereits bis nach Assisi, unserer nächsten Station, dem berühmten Wallfahrtsort des Franziskus mit der gotischen Doppelkirche. Trotz der großen Besucherscharen kein touristischer, sondern immer noch vor allem ein religiöser Ort. » zu den Fotos |
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10. Mai: Abends dann die Weiterfahrt ins Valnerina östlich von Spoleto, am Rand der umbrischen Hochgebirge. Hier haben wir drei Übernachtungen in der wunderschönen Abtei San Pietro in Valle verbracht. 11. Mai: Die Natur rund um die Abtei ist sehr interessant, auch aufgrund der vielen Orchideen. Der folgende Bild-Link zeigt Pflanzen und Landschaft im Valnerina: » zu den Fotos |
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11. Mai: Die Abtei San Pietro in Valle wurde im 8. Jahrhundert vom langobardischen Herzog Faroaldo aus Spoleto gegründet, Teile der Kirche stammen noch aus dieser Zeit. Nach Zerstörungen durch die Sarazenen wurde sie im 10./11. Jahrhundert wiederhergestellt und erneuert. 1850 wurde die Abtei aufgelöst, 1890 gelangte sie in Privatbesitzt (außer der Kirche). Seit den umfangreichen Restaurierungen 1989 ist in der Abtei ein Hotel untergebracht. » zu den Fotos |
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11. Mai: Von der Abtei aus sind wir hinauf nach Norcia und in die Sibillinischen Berge gefahren. Der Piano Grande von Castelluccio – ein seltsam entrückte Landschaft unterhalb der rauen Apenninengipfel. So karg die Ebenen und Berghänge auf den ersten Blick scheinen – so bunt und artenreich sind sie beim näheren Hinsehen. Wir fanden zahlreiche Orchideen, insbesondere das leuchtende Gelb von Orchis pauciflora hat es uns angetan. » zu den Fotos |
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12. Mai: Einen Tag haben wir in Rom verbracht, einem Samstag – und wir waren nicht die einzigen, die auf diese Idee gekommen waren. Geparkt haben wir übrigens direkt neben dem Petersdom – man muss sich halt was trauen. Sehenswürdigkeiten haben wir diesmal nur insoweit angeschaut, als sie sich uns beim Shopping unweigerlich in den Weg stellten. » zu den Fotos |
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13. Mai: Von der Abtei sind wir weiter durch das Bergland von Umbrien und Lazio in Richtung Abruzzen gereist. Unterwegs kamen wir nach Leonessa, ein wunderschönes Bergstädtchen. Gemeinsam mit der Dorfbevölkerhung saßen wir Mittags in einer netten Taverne. Die Plätze vorm Fernseher waren von der Formel1-begeisterten Jugend besetzt. Meine Frau hatte einen Bohneneintopf bestellt, doch zwischen den Hülsenfrüchten tummelten sich undefinierbare Schweinereien – geschmeckt hat es trotzdem sehr gut! » zu den Fotos |
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13. Mai: Nach der Ankunft in L’Aquila sind wir hinauf auf den Campo Imperatore gefahren, ins Herz der Gran-Sasso-Nationalparks. Die große Hochebene liegt zwischen den höchsten Apenninenbergen, am Fuß des fast dreitausend Meter hohen Corno Grande. Zum Sonnenuntergang sind wir hinauf zur Rocca di Calascio gestiegen. Melancholisch mutet dieser Platz an – ein fast verlassener Ort auf dem hohen Bergkegel, mit freiem Blick zum Corno Grande. » zu den Fotos |
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14. Mai: Früh morgens bin ich zum Corno Grande aufgebrochen – allein. Nach zweieinhalbstündiger Stapferei durch Geröll, Schnee und Eis stand ich auf dem Gipfel – und die Aussicht von solch freistehenden Bergen ist doch immer wieder überwältigend. Da der nordseitige Normalweg aufgrund des steilen Eises ohne Steigeisen im Abstieg nicht ratsam erschien, bin ich über die ‘Via delle Creste’ abgestiegen. Eine fantastische Bergtour – und kein Mensch weit und breit! » zu den Fotos |
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14. Mai: Nachmittags L’Aquila. Die Hauptstadt der Region Abruzzen ist ganz hübsch, wenn auch nicht besonders spannend. Also sind wir gegen Abend noch nach Sulmona gefahren. Confetti an allen Ecken und Enden, bunte Zuckerkonfekte in allen möglichen Formen – keine Ahnung wie sie schmecken. Wir haben in einem netten kleinen Restaurant gespeist, es war ganz ausgezeichnet, der Wirt hat uns einen sehr guten Kirschlikör aus den Abruzzen kredenzt und wir haben uns gut mit einer römischen Professorin unterhalten. » zu den Fotos |
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15. Mai: Von L’Aquila ging es dann wieder nordwärts bis nach Lucca. Wir haben vom 15. – 19. Mai in der schönen Villa San Michele Quartier bezogen. Lucca ist ein guter Ort, um nochmal ein paar Tage auszuspannen. Durch die vielen schmalen Gässchen des rechteckigen Stadtrasters schlendern, und zwischendurch auf der angenehm ovalen Piazza dell’Anfiteatro eine Kaffeepause einlegen. Herrlich! » zu den Fotos |
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16. und 17. Mai: Direkt hinter dem Hotel steigen die Berghänge des Monte Pisano auf. Ein Mini-Gebirge zwischen Lucca und Pisa, dessen ausgedehnte Garigues und Macchien zahlreiche interessante Pflanzen- und Tierarten beherbergen. Einige der zahlreichen Orchideenarten blühten im ANPIL-Reservat Monte Castellare oberhalb von San Giuliano. Und den schiefen Turm gabs von hier aus auch zu sehen. » zu den Fotos |
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19. Mai: Auf der Heimfahrt haben wir in Ligurien, zwischen La Spezia und Genua, noch ein Abstecher zu einer der bemerkenswertesten Orchideen Europas gemacht: dem Atlas-Knabenkraut, Orchis patens. Wie der Name bereits sagt, kommt es hauptsächlich im nordafrikanischen Atlasgebirge vor. Weitere Fundorte sind nur aus Ligurien bekannt, und dazwischen – nichts! Die hübsche Orchidee stand in einem einsamen Tal auf kleinen Wiesenterrassen. » zu den Fotos |
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am 28. Mai 2007 um 09:50 Uhr
Grüße aus Neuscht! Mit RSS bin ich immer auf dem Laufenden…
Danke auch für die Privat-Show mit Kaffee bei euch!
Jan