Fünf Tage in den Bergeller Alpen

13. August 2008

Eine Bergtour durch die Bergeller Alpen, auf der wir die Vielfalt und Reichhaltigkeit dieser wilden Gebirgsgruppe erleben durften. Aus dem Oberengadin ging es durch die saftigen Almwiesen des unteren Val Forno hinein in die Gletscherwelt des Vadrec del Forno, am nächsten Tag über den Fornogletscher und den Monte Sissone in die steinige Wüstenei des Val Cameraccio und weiter über die Bocchetta Roma zum Rifugio Ponti. Am dritten Tag stand die Besteigung des Monte Disgrazia auf dem Programm, aufgrund des instabilen Wetters kehrten wir jedoch am kurz vorm Gipfel um; wenn ein Berg schon »Unglücksberg« heißt, muss man ihn nicht unbedingt herausfordern. Schließlich ging es vom Rifugio Ponti über die Bocchetta Roma zurück ins Val Cameraccio und steil hinab ins üppige Grün des Valle di Mello, wo wir in Rasica eine bezaubernde Unterkunft fanden.
 

 

 

 
24. Juli: Früh morgens um halb sechs sammelt Christian Teichmann alle Teilnehmer ein und verpackt uns mitsamt Tourenausrüstung ergonomisch und platzsparend in seinem Cabrio. Bei unserer fast schon traditionellen Architekten-Bergtour sind diesmal dabei: Chris, der 2002 in Docs auf den Gran Paradiso stiefelte und inzwischen mit Christian den Hintergrat am Ortler absolviert hat, Andreas, der ebenfalls 2002 am Dachstein und Gran Paradiso seine steile Bergsteigerkarriere startete und mit Christian bereits den Stüdlgrat am Großglockner begangen hat und natürlich unser immerzeichnender nimmermüder (Ex-)Chef Christian.
 
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Gegen 11 Uhr sind wir in Maloja und packen unsere Sachen für die Tour zusammen. Durch saftige Almwiesen, Bergwälder und vorbei am rauschenden Bergbach wandern wir im Val Forno taleinwärts. Heute ist Marcos Tag, sagen die anderen, weil so viele schöne Blümchen am Wegesrand stehen. Interessant sind die Knabenkräuter in den nassen Sumpfwiesen am Bach: dunkle, kräfig wachsende Fuchs-Knabenkräuter Dactylorhiza fuchsii könnte man meinen; aber irgendwie sehen sie auch aus wie das westalpine Savogne-Knabenkraut Dactylorhiza savogiensis. Jedenfalls ist das nicht einfach eine Varietät, sondern eine ganz ausgeprägte, typische Lokalsippe hier oben. Im Gegensatz zu fuchsii wächst sie auch nur im Feuchten. Sie bekommt den Arbeitsnamen Dactylorhiza ‘Bergell’.
 
Nach einer Weile erreichen wir den Lej Cavlocc. Auf einem Felsen am See steht ein nettes Gasthaus, wir rasten und stoßen auf die bevorstehende Tour an. Toll, dass es wieder einmal in dieser Runde geklappt hat! An der Alp Cavlocc vorbei geht der Weg ins Tal hinauf, der Wald tritt zurück, die Landschaft wird hochalpin. An einer Stelle mit vielen Schwarzen Kohlröschen Nigritella rhellicani machen wir eine Duftprobe: Schokolade sagen die einen, Vanille die anderen. Bald teilt sich der Weg: geradeaus geht es zum Passo Muretto, der früher ein vielbegangener Übergang vom Oberengadin ins Val Malenco war. Wir nehmen jedoch den Pfad nach rechts, hinein ins obere Val Forno. Auch wenn das Tal zunächst karg erscheint, gibt es im begrünten Moränenschotter allerhand Alpenflora zu sehen: Schnee-Enzian Gentiana nivalis, Akelei Aquilegia alpina, Alpen-Aster Aster alpinus und Kerners Läusekraut Pedicularis kerneri zum Beispiel. Auch die Grüne Hohlzunge Dactylorhiza viridis steht zwischen Moospolstern.
 

 

 
In 2004 war der Hüttenzustieg zur Capanna del Forno eine einzige Katastrophe, damals erschwerte nachrutschender Moränenschotter den Weg. Doch inzwischen wurde ein komplett neuer Weg angelegt: Etwas weiter taleinwärts erreichen wir die neue Brücke, und nun wird auch endlich die Zunge des Fornogletschers sichtbar. Wir machen Rast, Chris und Christian zeichnen die eindrucksvolle Szenerie. In den Felsen steht die Zottige Gemswurz Doronicum clusii, ein wundervolles Bild mit den Torrone-Felszacken im Hintergrund. Ein kleines Stück führt der Weg über die Gletscherzunge, aber damit wird es wohl bald vorbei sein. Schwarz und griffig ist das Eis dank natürlicher Splitteinstreuung.
 
Nun überwindet der neu angelegte, teils in den Fels gesprengte Pfad die Barriere unterhalb der Hütte. Fast 350 Höhenmeter sind es noch, dann taucht die gastliche Kulisse der Capanna del Forno auf. Munter weht die Schweizer Fahne, und die Quirligkeit auf der Hütte bildet den Kontrapunkt zur stillen, mächtigen Eiskulisse. Wir gönnen uns erstmal eine Runde Calanda und philosophieren über Schweizer Biergrößen: Chübeli, Stange und Herrgöttli. Das bringt uns gleich einen Rüffel vom Nachbartisch ein: »machen Sie sich etwa luschtig? Wir haben auch noch ein anderes schönes Wort: Müesli!« Ja, und das ist sogar so lustig, dass es auch bei uns in Deutschland verwendet wird.
 

 
Im Abendlicht fotografiere ich noch ein paar Blumen an der Hütte. Leuchtend orangener Mohn steht da am Hang. Was ist das denn wohl? Ah, der Altai-Mohn Papaver croceum, eine adventive Art aus Zentralasien, keine autochthone Alpenflora also. Dann gibt es schon Abendessen. Die Wirte der Fornohütte bieten eine leckere Suppe und ein üppiges Büffet auf. Qualitätvolle Schweizer Gastlichkeit also auch hier oben! Früh verabschieden wir uns in die Hüttenbetten, schließlich steht morgen ein langer Tourentag bevor.
 
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25. Juli: Früh raus. Schon ab 6 Uhr gibt es Frühstück, und was für eins! Fünfsternebüffet auf Zwotausendfünfhundert Metern. Und dann ab ins Eis. Doch zunächst muss wieder der Talabbruch überwunden werden, wir sparen uns den Rückweg und kämpfen uns durch üblen Moränenbruch abwärts. Unglaublich, was für Felsblöcke da über uns hängen, startbereit für die Höllenfahrt hinab auf den Gletscher.
 

 

 

 
Der folgende Weg über den Fornogletscher ist geradezu gemächlich. In sanfter Steigung wandern wir auf der breiten Eisautobahn taleinwärts, der Gletscher hat wenig Spalten, ist aper und griffig, so dass wir noch nicht mal Steigeisen brauchen. Vorbei am Monte Rosso erreichen wir den Sockel der Cima di Rosso. Was liegt da auf dem Gletschereis herum? Ein Postkärtchen, abgesendet bei einem Luftballonwettbewerb in München. Na so was.
 
Unterhalb der Steilstufe am Monte Sissone legen wir unser Hochtourengeraffel an und steigen fortan in Seilschaft hinauf. Steil geht es hinauf, und bald ist eine Spaltenzone erreicht. Neben einer etwa 20 Meter tiefen, schrägen Riesenspalte rasten wir. Dabei kommen wir mit einem Schweizer Alleingänger ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass er Stück für Stück die gesamte Schweiz umrundet. Die Walliser Hochalpen hat er bereits hinter sich, heute steht für ihn die Etappe vom Passo Sissone über die Cime Rosso, Vazzeda, Val Bona und den Monte Rosso auf dem Programm. Wir halten uns an den Monte Sissone und stornieren den Abstecher auf die Cima di Rosso, da wir bereits einige Zeit vertrödelt haben. Am Passo Sissone öffnet sich ein plötzlicher Blick auf die Bernina-Berge und unser hehres Ziel, den Monte Disgrazia.
 
Über einen Grathöcker und einige Felsblöcke erreichen wir den Gipfel des Monte Sissone. Bei klarstem Nordwind- Hochdruckwetter haben wir einen unbeschreiblichen Rundblick über die Bergamasker Alpen und die nahen Bergeller Gipfel bis hin zu den fernen Eisgipfeln der Walliser und Berner Alpen. Nordwärts reihen sich die unzähligen Berge der Bündner Alpen um den Piz Platta ein, am Horizont taucht die Silvretta auf, und im Osten stehen die höchsten Ostalpengipfel auf dem Präsentierteller: Bernina, Zupò, Argient und Roseg. Dahinter sind einige Berge der südlichen Ortlergruppe und des Adamello-Presanella-Massivs sichtbar. Ganz und gar beherrschend steht jedoch der Monte Disgrazia im Blickfeld, und er zeigt sich von seiner schönsten, elegantesten Seite.
 

 

 
Nach einer ausgiebigen Gipfelrast klettern wir den schönen Blockgrat südostwärts hinab und fahren über Schneefelder hinab ins Val Cameraccio, den weiten Talkessel des obersten Valle di Mello. An einer kleinen Ebene mit etwas Wiesengrün und einem klaren Seelein erreichen wir den Sentiero Roma, der vom Rifugio Allievi herüberkommt und uns weiter zum Rifugio Ponti bringen soll. Wir rasten und füllen unsere Wasserreserven wieder auf. Irgendwo in der Felsbarriere am anderen Ende des Talkessels muss die Bocchetta Roma sein, unser Übergang ins Valle di Preda Rossa. Das sieht noch verdammt weit aus, und es wird schon langsam Abend.
 
Also schultern wir wieder unsere Rucksäcke und balancieren über endlose Halden aus groben Granitblöcken hinüber zum Bivacco Kima. Von hier aus ist nun schon deutlich der Steinmann auf der Bocchetta erkennbar. Über einen kurzen Moränenrücken geht es hinab zu einem weiteren Seelein und drüben wieder über Blockhalden und Schneefelder zum Einstieg in die Felsen der Bocchetta Roma. An Ketten und Tritthilfen kommen wir zügig voran und stehen zum Sonnenuntergang erschöpft, aber froh auf der Bocchetta Roma. Hinter den blauen Silhouetten der Mello-Hänge geht die Sonne unter, die scharfen scherenschnittartigen Zacken der Sciora-Gruppe grüßen herüber.
 
Bis hinab zum Rifugio Ponti geht es weiter über die Granitblöcke und -platten, die einfach keinen Weg zwischen sich dulden wollen. Um halb zehn, bei Einbruch der Dunkelheit, erreichen wir die Hütte und stoßen auf einen langen, aber doch erlebnisreichen und wunderschönen Tag an. Der Wirt tischt uns noch eine kräftige Abendmahlzeit auf, und schon sinken wir müde in die durchhängenden, ausgeleierten Stahlgestelle.
 
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26. Juli: Um halb fünf klingelt der Wecker, wir sammeln unsere Knochen aus der durchgelegenen Bettmulde auf und wanken hinab zum Frühstück, das im Vergleich zur Fornohütte äußerst spartanisch ist. Man merkt halt gleich, dass man in Italien gelandet ist. Draußen vor der Hütte blicken wir übers Veltlin in die dunstigen, grau verhangenen Bergamasker Alpen. Das sieht leider nicht nach dem Schönwettertag aus, den die Vorhersage uns prophezeihte. Doch der Disgrazia ist noch wolkenfrei, also nichts wie los. Der Himmel färbt sich vor Sonnenaufgang feuerrot: schön anzusehen, aber nicht gerade vertrauenserweckend! Über den erstaunlich bequem zu begehenden Moränenrücken steigen wir rasch hinauf an den Gletscherrand, legen unser Geschirr an und gewinnen am steilen Schneehang schnell an Höhe. Bereits um neun sind wir oben auf 3.300 Metern an der Scharte zwischen Monte Pioda und Disgrazia angelangt. Nun trennen uns noch knapp 400 Höhenmeter vom Gipfel.
 
Wir gehen den Nordwestgrat an und klettern in Seilschaft und mit Steigeisen weiter. Der erste Grathöcker wird in morschem, teils schneebedecktem Schrofensteilhang umgangen. Das ist nicht gerade die Felsqualität, für die der Disgrazia-Nordwestgrat in der Literatur gerühmt wird, aber der eigentliche Grat folgt ja noch. Und tatsächlich, die Gratfelsen sind um einiges besser begehbar. Zwischen leichten Kletterstellen folgen immer wieder Schneepassagen, einmal drängt ein dicker Felsblock uns nach links auf steilen Schnee hoch überm Abgrund. Wir erreichen eine weitere Gratscharte vor dem Anstieg, der auf den Vorgipfel führt. Um uns herum schießen nun Wolkentürme beunruhigend schnell in die Höhe.
 
Der Monte Disgrazia als freistehender Einzelberg zieht Gewitter geradezu an. Christian und ich haben ja bereits grenzwertige Erfahrungen mit solchen Situationen gesammelt: Zwar sieht der Himmel über unserem Grat noch klar und sonnig aus, doch der Wolkenring um uns könnte sich jeden Augenblick zusammenziehen. Wir haben keine Lust, uns auf dem Unglücksberg grillen zu lassen und entschließen uns nach kurzer Beratung zum Rückzug.
 

 
Bereits bei unserer Ankunft an der Sella di Pioda stecken wir in Wolken. In dieser düsteren Szenerie ist der Gletscher und das Tal kaum wiederzuerkennen. Beim Abstieg beginnt es bereits zu regnen, das drohende Gewitter bleibt jedoch aus. Etwas bedröppelt stapfen wir die Moräne hinab und freuen uns wenigstens am strahlenden Blau des Himmelsherolds Eritrichium nanum. Angekommen auf der Hütte, blicken wir etwas traurig zurück zum Monte Disgrazia. Doch die Entscheidung, im Zweifel umzukehren, ist immer die richtige. Auch wenn dadurch ein Traum unerfüllt bleibt.
 
So verbringen wir einen erholsamen Nachmittag auf der Hütte und genießen den köstlichen Veltliner Wein und den Bergeller Bergkäse.
 
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27. Juli: Der morgendliche Himmel ist klar und blau, am Disgrazia hängen Wolkenfetzen. Über den Blockschutt steigen wir hinauf zur Bocchetta Roma. Wir rasten und warten, bis ein paar Wanderer die Steilstufe heraufgeklettert sind. Inzwischen ziehen schon wieder Wolken auf, und der Torrone Orientale scheint raketengleich aus der Wolkendecke abheben zu wollen. Dann steigen wir hinab und wandern weiter am Biwak vorbei zum Abzweig des Wegleins, das steil hinab ins Valle di Mello führt. Schon beginnt es zu regnen. Zuerst über den (noch) griffigen Granit, dann ziemlich unbequem über grasige Almweiden erreichen wir die Casera Cameraccio am Rande des Steilabbruchs ins Valle di Mello. Der Weg überwindet felsige Stufen, quert unter Wasserfällen durch und leitet an steilen Felswänden vorbei hinab ins Tal. Und was steht da wieder am Wegrand im feuchten Sumpf und in der Gischt der Wasserfälle? Unsere Dactylorhiza ‘Bergell’ vom ersten Tourentag.
 
Unten im Talboden rasten wir auf einer völlig glattgeschliffen, runden Granitkuppe hoch über dem gurgelnden Bergbach. Dann führt der Weg weiter zur Alpe Pioda. Unsere Knie tun weh vom steilen Abstieg. Menschen in Freizeitkleidung deuten nun eine gewisse Zivilisationsnähe an, bis zum nächsten Bier seien es noch zwanzig Minuten, sagt einer. Na das hebt die Laune! Gut, dass er uns die Wahrheit verschwiegen hat, denn wir müssen noch fast eine Stunde steilen Abstiegs durchhalten. Dann tritt der Wald zurück, und oasengleich taucht die Siedlung Rasica im Talgrund auf.
 

 

 
Die Kulisse ist überwältigend: ein rauschender Fluss, ein paar archaische Steinhäuser und dazwischen das pralle Leben. Die Menschen sitzen draußen vor den Häusern, singen und feiern. Hier bleiben wir! Im Rifugio Rasega finden wir ein Quartier. Es sind die einfachsten Dinge, die uns hier Freude bereiten.
 
Franco und Alma, die Wirte des Rifugio, bewirten uns ganz fürsorglich. Nach einer kleinen Stärkung springen wir in den kalten Bergbach und erfrischen uns, und danach breiten wir unser ganzes durchnäßtes Gelumpe auf dem Terrassengeländer aus. Der Wirt bietet uns an, die Kleider zu trocknen: das heißt, er hängt sie während des Kochens neben den Holzofen. Wir bekommen zunächst die leckersten getrockenten Pomodori, die wir jemals gegessen haben, gewürzt mit den Kräutern des Tals. Und dann eine grandiose Minestrone, und als Hauptgang eine Riesenportion Polenta Taragna, eine Spezialität der Region. Dazu einen Veltliner Wein aus Privatanbau. Einfach herrlich!
 
Der Wirt Franco sieht sich Christians Zeichnungen an. Er vergleicht sie mit den Werken Hieronymus Boschs. Warum? Weil sie so infernalisch aussehen… Nach dem Essen unterhält uns dann Sergio, ein Helfer des Hauses, mit allerlei Scherzen und Späßen. Er zeigt uns Tricks mit Seilen und mit Metallteilen und will dann von uns wissen, was »Maestro del Gioco« beziehungsweise »Magister Ludi« auf Deutsch heißt, aber es fällt uns einfach kein passendes Wort dazu ein. Später wird seine Zunge immer schwerer, und uns fallen bald die Augen zu. Die einfachen Holzbetten sind für uns der pure Luxus, nach den Drahtkörben im Rifugio Ponti.
 
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28. Juli: Durch das Valle di Mello wandern wir hinab nach San Martino. Die ersten Kilometer sind noch autofrei und führen über grob gepflasterte Wege am Bach entlang. Geradezu paradiesisch mutet das überbordende Grün des Tales an, dazu das Türkis des Baches und das Azurblau des Morgenhimmels. In San Martino organisieren wir unsere Rückfahrt. Bis Chiavenna fahren wir per Alpentaxi, von dort aus mit dem Schweizer Postbus bis nach Maloja. Nach einer Erfrischung im Silvaplanasee rasten wir im Cabriolet ein und fahren heimwärts. Andreas muss in Memmingen raus, um per Bahn nach München zurückzufahren. Gegen Abend kommen Christian, Chris und ich zuhause an. Eine schöne und eindrucksvolle Tour war das. Vielen Dank, Jungs, für die schönen Tage und die gemeinsamen Stunden mit Euch!
 
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Tourenübersicht: Bergeller Alpen


» kml-Track für Google Earth (ohne Gewähr)
 

 

Bildstrecke:
Nord-Süd-Durchquerung der Bergeller Alpen

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Der Lej Cavlocc im Val FornoAlmhütte im Val FornoAlp Cavlocc, Val FornoGewöhnliches Kohlröschen (Nigritella rhellicani)Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii 'Bergell')Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii 'Bergell')Alpen-Aster (Aster alpinus)auf dem Weg in die Eiswelt des Val FornoBrücke über den Gletscherbach des Val FornoClusius-Gämswurz (Doronicum clusii) vor der Kulisse der Torrone-GruppeBlick ins Val Forno mit Gletscher und Torrone-GruppeGletscherschliffCapanna del FornoAltai-Mohn (Papaver croceum), eine adventive Pflanzenart aus ZentralasienMorgen an der Capanna del Fornotaleinwärts auf dem Forno-GletscherGletscherspalte am Aufstieg zum Passo SissoneBlick in die Gletscherspalteauf dem Passo Sissone, Blick zu den Bernina-BergenBlick vom Passo Sissone ins Val MalencoGletscher-Hahnenfuß (Ranunculus glacialis) auf dem Passo Sissone in 3150 Metern HöheDie höchsten Ostalpengipfel: Piz Roseg, Piz Bernina (4049 m), Crast'Agüzza, Piz Argient und Piz ZupòBlick vom Monte Sissone (3330 m) zum Monte Disgrazia (3678 m)Monte Disgrazia (3678 m)Der Monte Disgrazia (3678 m) spiegelt sich in einem kleinen Bergsee am Sentiero RomaBlick ins Valle di MelloSilhouetten der Sciora-GipfelStart zum Monte Disgrazia - der Weg führt über die Moräne des Preda-Rossa-GletschersMorgenrot hinter dem Monte DisgraziaBlick vom Passo Cecilia zum Monte Castello (3375 m)am Nordwestgrat des Monte Disgrazia (Foto: Christian Teichmann)am Nordwestgrat des Monte Disgrazia (Foto: Christian Teichmann)Blick vom Monte Disgrazia ins Val MalencoDicke Wolken am Monte DisgraziaKiesel-Polsternelke (Silene exscapa)Himmelsherold (Eritrichium nanum)Rückblick vom Rifugio Ponti zum Monte DisgraziaCorni Bruciatimorgendlicher Blick vom Rifugio Ponti zum Monte DisgraziaBlick von der Bocchetta Roma über das Rifugio Ponti und das Veltlin zu den Orobischen Alpen, rechts der Pizzo Vicima (2853 m)Rast auf der Bocchetta Roma (2890 m)Blick von der Bocchetta Roma zur Torrone Orientale (3333 m)Torrone Orientale (3333 m)Regennasse Granitplatten im Val CameraccioWasserfall im hintersten Valle di Mellodas kleine Dorf Rasica im Valle di MelloBad im Torrente di MelloRifugio Rasega - eine gastliche UnterkunftMorgen in Rasica - Christian zeichnetChristian mit Franco, dem netten Wirt des Rifugio RasegaMorgen im Valle di MelloWolkenhimmel über dem Valle di Mello, hinten rechts der Monte Disgrazia (3678 m)Cascina Piana im Valle di MelloChristian und Chris auf dem Weg durchs Valle di MelloGranitplatten im Valle di Melloder türkisgrüne Bach im Valle di MelloRückblick durch das Valle di Mello zum Monte Disgrazia (3678 m)

 

Zeichnungen:
aus dem Skizzenbuch von Chris

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Torrone. Zeichnung: Chris FirlusGletscherschliff. Zeichnung: Chris FirlusCapanna del Forno. Zeichnung: Chris FirlusTorrone. Zeichnung: Chris FirlusMonte Disgrazia. Zeichnung: Chris FirlusCima di Castello. Zeichnung: Chris FirlusMonte Disgrazia. Zeichnung: Chris FirlusValle di Mello. Zeichnung: Chris FirlusValle di Mello. Zeichnung: Chris FirlusValle di Mello. Zeichnung: Chris FirlusAlpe Pioda. Zeichnung: Chris FirlusValle di Mello. Zeichnung: Chris FirlusValle di Mello. Zeichnung: Chris FirlusRasica. Zeichnung: Chris Firlus

 

Bilddatenbank

Die Fotos der einzelnen Etappen:
Anfahrt
Von Maloja durch das Val Forno
Über den Monte Sissone zum Rifugio Ponti
Monte Disgrazia
Durch das Val Cameraccio nach Rasica
Rückweg durch das Valle di Mello

2 Kommentare zu “Fünf Tage in den Bergeller Alpen”

  1. Jürgen Schaaf


  2. Hallo Marco,
    eine super Tour habt Ihr gemacht, mit wieder einmal einzigartigen Bildern.
    Gratulation.
    Jürgen

  3. Ulrike Kleine


  4. Hallo,

    ich habe die Seite per Zufall entdeckt bei der Suche nach Touren durch das Bergell.
    Ich bin fasziniert von der Tour, dem Bericht und den supertollen Fotos.
    Genial.

    Glückwunsch!
    Ich hoffe ich finde noch mehr von Euch im www.

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