Postkarte aus Gotland

Heute sind wir zurückgekommen von einem insgesamt dreiwöchigen Urlaub, den wir hauptsächlich in Gotland verbracht haben. Eine ganz eigene, mythisch-mystische Welt in der Ostsee, eine Insel voller Geschichte, Sagen und Schätze. Und ein Naturparadies. Bald gibt es Ausführlicheres davon.

Bildlegenden –
Strand-Kiefernwald Harudden, Hall-Hangvar Naturreservat, Standort von Spitzels Knabenkraut Orchis spitzelii (bereits abgeblüht) | Kastal und Kirche in Lärbro
Hybride von Schmalblättrigem und Rotem Waldvögelein Cephalanthera longifolia × rubra | Blutrotes und Gelbes Fleischfarbenes Knabenkraut Dactylorhiza cruenta und D. incarnata var. ochrantha | See- und Moorlandschaft bei Hall Medebys
Die Mauern von Visby mit den Türmen des Domes St. Marien | in Visby
Eiderenten Somateria mollissima mit Küken | Brandgans Tadorna tadorna |
Rotschenkel Tringa totanus, gut getarnt in den Uferwiesen
Kirche in Hall | Lergravsporten im Raukgebiet Lergravsviken | romanisch-gotische Kirche in Tingstäde | Spielplatz vor dem Ferienhaus in Kappelshamn
Glanzkraut Liparis loeselii | hybridogene Knabenkraut-Pflanze (ähnlich D. baltica) | Strohgelbes Knabenkraut Dactylorhiza ochroleuca
Raukgebiet Langhammars auf der Insel Fårö | auf Fårö
Alvar-Schnittlauch Allium schoenoprasum subsp. alvarense vor dem mittelalterlichen Hof Bondans auf Fårö | Fischerhäuser von Helgumannen auf Fårö
Lergravsviken | in Visby | Raukgebiet Langhammars
Weißwangengänse Branta leucopsis | Singschwan Cygnus cygnus, Brutvogel im Träskmyr – Kraniche Grus grus im Träskmyr | Traunsteiners Knabenkraut Dactylorhiza traunsteineri
Rauk Klinteklinten | gotländische Flagge | Turm des Domes St. Marien in Visby
ein junger Orchideenfotograf fotografiert das Sumpf-Knabenkraut Anacamptis palustris | Hybride von Fleischrotem und Traunsteiners Knabenkraut Dactylorhiza incarnata × traunsteineri | Kelch-Simsenlilie Tofieldia calyculata | Honigorchis Herminium monorchis | Duftende Händelwurz Gymnadenia odoratissima
Zementindustrie, Fischerhäuser und Mittsommernachtskranz in Kappelshamn | Feld im mittleren Gotland
Kirche in Gothem | spätbronzezeitliche Schiffssetzung »Tjelvars Grab«, Tjelvar soll laut dem gotländischen Epos, der »Gutasaga«, Stammvater der Gotländer sein und das Feuer nach Gotland gebracht haben, wodurch die Insel nachts nicht mehr im Meer versank
am Strand von Hörte | Raukfeld Gamla Hamn auf Fårö
Bronzezeitliches Gräberfeld Gålrum mit Steinrösen und Schiffssetzungen, ca. 1800-500 v.Chr. | Fabeltier in der Kirche von Ala (Kalkmalerei, 13.Jh.) – Kastal und Kirche von Gammelgarn | Bildstein 11.Jh. mit Darstellungen aus der Wielandsage und Kirche von Ardre – frühmittelalterlicher Runenstein in der Kirche von Lye
abgeblühte Wiesen-Küchenschellen Pulsatilla pratensis und Natternkopf Echium vulgare vor dem Leuchtturm von Närsholmen | Aufstieg zum Felsplateau der Thorsburg, einer gewaltigen wikingerzeitlichen Fliehburg
Blick von der Thorsburg über die Ebenen Gotlands zur Küste | Linnés Grotte auf der Thorsburg, Carl von Linné erkundete das Gebiet 1741
Kirche von Garda mit romanischem Taufbecken und Triumphkreuz | gotische Glasmalerei der Himmelfahrt Christi in der Kirche von Lye | Kirche in Dalhem, eine gotische Hallenkirche im westfälischen Typus | byzantinische Malerei (11.Jh.) in der Kirche von Garda
Kiebitz Vanellus vanellus |
Baumweißling Aporia crataegi saugt am Natternkopf Echium vulgare | Küstenseeschwalbe Sterna paradisaea
Romanisches Portal der Kirche in Hablingbo | gotisches Portal der Kirche in Väte | gotisches Kapitellband mit Darstellungen der Kindheitsgeschichte Jesu in Martebo – gotischer Flügelaltar in Linde
Dichtblütige Händelwurz Gymnadenia conopsea var. densiflora rosa und weiß blühend | Moosglöckchen Linnaea borealis | Sumpf-Knabenkraut Anacamptis palustris | Sumpf-Stendelwurz Epipactis palustris
Balkenköpfe des mittelalterlichen Hofes Kattlund – Innenraum des Festungsturmes (Kastal) von Sundre | frühgotisches Scheibenkreuz von Öja, flankiert von der Öja-Madonna (Kopie) und Johannes (Neuschöpfung 20.Jh.)
Kirche von Sundre im Storsudret – Natternkopf Echium vulgare und Schwalbenwurz Vincetoxicum hirundinaria – Haus mit traditionellem gotländischen Dach (gedeckt mit Binsenschneide Cladium mariscus) | Blick zur Insel Heligholmen an der Südspitze Gotlands
Lergravsviken | Spielplatz am Hof Bondans | in Visby

8 Gedanken zu „Postkarte aus Gotland

  1. Danke für diesen tollen Einblick in eure offensichtich schöne Reise! Vielfältig und interessant wie immer…
    Jetzt gewöhnt euch wieder gut in den heimischen Alltag ein.

  2. Hallo Marco,
    wundervolle Bilder – wie immer Lichtstimmung und Gestaltung perfekt.
    Freue mich auf den ausführlichen Bericht :-)

  3. „Raukar“, die zum Bouldern einladen … da konnte ich schon auf Öland nicht wiederstehen. Wie ging’s Dir da? Kann mich da nämlich an ein kleines Türmchen neben einem Klettersteig (bei Nauders) erinnern, wo Du hoch bist. Wie ist denn Visby gewesen? Viele Grüße

  4. sehr beeindruckend, sowohl das Land als auch die fotografische Ausbeute davon.
    Die Felsen sehen genial aus. Das wär mal auch mal was für mich.
    Danke füär die Impressionen.
    LG, Jürgen

  5. Hallo Marco, die Karte ist eine absolute Überraschung. Danke dafür. Die Bilder zeigen den überzeugenden Erfolg der Aktion. Hätte nicht gedacht, dass das Eiland soviel zu bieten hat. Kommen selbst gerade von einem Ausflug zurück. haben uns Dresden und Umgebung ein wenig näher gebracht. Viele Blumen fielen dabei nicht an, nur Stein, Wasser und Gegend. Schön wars dennoch. Nochmal Dank und bis bald mal wieder. Siegi

  6. Hallo Ihr lieben Drei,
    die Photos sind ja unglaublich toll, vielen Dank für die Karte! Ich glaube sofort, dass Ihr einen phantastischen Urlaub hattet. Ich hoffe bald auf Eure Erzählungen!
    Liebe Grüße, Patti

  7. Antwort von Marco:
    Danke an alle!
    Christian: Die Raukar laden echt ein zum Bouldern, habs aber kaum getan. Da ist zum Einen der Respekt vor diesen z.T. recht fragilen Gestalten, zum Anderen natürlich die Aufsichtspflicht fürs Kind, zumal die Dinger ja auch nah am Meer stehen… Visby fand ich sehr interessant. Man sieht der Stadt natürlich an, dass ihre Bedeutung über die Jahrhunderte immer mehr schwand und dass die Stadtentwicklung nach der lübischen Invasion 1525 doch etwas anders verlief als in den florierenden Hansestädten.
    Jürgen: kann mir vorstellen, dass Du da voll auf Deine Kosten kommst. Besonders wenn Du Deine Lagerplätze nachts direkt am Motiv aufschlagen kannst.
    Federica: grazie – l’isola è un paradiso per gli archeologi e gli amanti della natura…
    Marco

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