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Bildgedanken – irische Geschichte

Kilmacduagh Monastery im Burren, nahe der irischen Westküste gelegen. Eine Klostersiedlung mit Kathedrale, mehreren Kapellen und einem typisch irischen Rundturm. Der Überlieferung nach wurde das Kloster im 6. Jahrhundert vom Heiligen Colman MacDuagh gegründet, im 13. Jahrhundert jedoch zerstört. Bis heute wird das Ruinenfeld mitten in der Einöde als Friedhof genutzt. Heiliger Boden, der irische Geschichte atmet.
Bildgedanken – ein kleiner Abenteurer

Ein kleiner Abenteurer mit strahlenden Augen,
unterwegs in den Gardaseebergen.
unterwegs in den Gardaseebergen.
Naturbeobachtungen – Gardasee-Ragwurz

Die Gardasee-Ragwurz Ophrys benacensis ist ein Endemit Insubriens, also des mediterran getönten Alpensüdrandes. Sie kommt zwischen dem Comer See und dem Veneto vor und hat ihren Verbreitungsschwerpunkt rund um den Gardasee, worauf sich ihr wissenschaftlicher Name bezieht: vom Benaco (Gardasee) stammend. Ihre Habitate – strukturreiches, von Gebüsch durchsetztes Offenland – sind bedroht durch natürliche Sukzession infolge Nutzungsaufgabe, aber auch durch Bauten für Infrastruktur und Tourismus. So wird sie immer seltener. Viele der ehemals reichen Vorkommen rund um den Gardasee beherbergen heute nur noch eine Handvoll Pflanzen. So ist die Begegnung mit dieser großblütigen und farbenprächtigen Ragwurz ein besonderes Erlebnis.
Bildgedanken – endlich Berge

Geislerspitzen am 15. Mai 2010.
Was haben mir die Berge gefehlt…
Was haben mir die Berge gefehlt…
Naturbeobachtungen – Wiesenzwerge

Formenreich, farbenfroh und gesellig versammelt: so präsentiert sich das Kleine Knabenkraut Anacamptis morio derzeit auf einer Hangwiese in der Kuppenrhön. In der Tat ist das Pflänzchen ein Verwandlungskünstler, ein Clown – der Name morio führt hin zum griechischen moros, Narr. Die Knollen dieser einst häufigen Orchidee galten laut der mittelalterlichen Signaturlehre als Aphrodisiakum und wurden zu diesem Zweck massenhaft ausgegraben und von Kräuterweibern oder Apothekern angeboten. Doch die heutige Seltenheit dieser Art hat vorwiegend andere Gründe: Die Intensivierung der Landwirtschaft brachte Drainage, Düngung, Eutrophierung, Monokultur und den Einsatz von Pestiziden mit sich. Im 20. Jahrhundert nahmen die Vorkommen dieser Art rapide ab, so dass bunte morio-Wiesen im Landschaftsbild der Rhön sehr selten geworden sind. Ob wir wenigstens die übrig gebliebenen an unsere Kinder weitergeben können?
Bildgedanken – frühlingshafte Blumengrüße

Frühlingshafte Blumengrüße für meine liebe Frau.
Bildgedanken – ein Farbbild

Auch wenn das Leben an sich eine recht bunte Angelegenheit ist, gibt es Zeiten, die farbiger sind als andere.




