Monte Disgrazia

Wer in der Bernina-Gruppe unterwegs ist, dem wird früher oder später ein gewaltiger freistehender Drachenrücken in südwestlicher Blickrichtung auffallen. Ein Berg, der unweigerlich fasziniert und den Wunsch weckt, einmal oben zu stehen. Er ist der höchste Berg der Bergeller Alpen und heißt Monte Disgrazia: Unglücksberg. Der Name ist also erst einmal kein Mutmacher. Was uns wohl dort erwartet?

Unglücksberg?

Hemingways Motto »Grace under pressure«, Haltung bewahren in Anbetracht der Gefahr, ist sicher eine gute Einstellung. Auch wenn der Name möglicherweise gar nicht vom Unglück kommt, sondern vom altitalienischen Wort »disgracare«, das sich auf die wüst herabstürzenden Hängegletscher beziehen könnte. Doch ernst zu nehmen ist dieser Berg auf jedem Fall. Seine Besteigung ist nicht einfach. Und als freistehender Einzelberg, fast dreieinhalb Kilometer über dem Veltlin aufragend, zieht der Monte Diagrazia Gewitter an wie ein Magnet. Und die wiederum können durchaus Unglücke verursachen.


Monte Disgrazia, gesehen von der Bernina

Für die Ersteigung des Monte Disgrazia gibt es mehrere Möglichkeiten. Er kann als Zweitagestour abgehakt werden, von Süden her, mit relativ kurzem Hüttenanstieg zum Rifugio Ponti und Abstieg nach erfolgter Besteigung. Doch wird das diesem großen Berg gerecht? Würdiger erscheint da die Einbindung in eine großzügige Nord-Süd-Durchquerung der Bergeller Alpen.

Die Landschaftseindrücke dieser Variante sind gewaltig und vermitteln einen umfassenden Eindruck von der Vielgestaltigkeit und Wildheit der Bergeller Alpen, deren Hauptgipfel der Monte Disgrazia ist. Diese Route lässt sich als Vier- oder Fünftagstour von Maloja aus realisieren, durch die Eiswelt des Val Forno, durch das wilde Val Cameraccio und mit abschließender Wanderung hinab in das paradiesisch anmutende Valle di Mello. Dabei zeigt sich der Monte Disgrazia von seiner eindrucksvollsten Seite; eine Seite, die er in der Kurzversion nicht bietet.


Monte Disgrazia

Durch das Val Forno

Die Nord-Süd-Durchquerung der Bergeller Alpen beginnt gemächlich. Von Maloja zieht der Wanderweg durch saftige Almwiesen und schattige Bergwälder ins Val Forno hinein. Bunte Alpenflora säumt den Weg: Gämswurz, Arnika, dazu Knabenkräuter und natürlich die herrlich duftenden Kohlröschen. Bald ist der Lej Cavlocc erreicht, ein Gasthaus lädt zur Rast ein. Hinter der Alp Cavlocc wird die Landschaft dann hochalpin, und das Tal teilt sich. Geradeaus führt ein Weg zum Passo Muretto, der früher ein vielbegangener Übergang vom Oberengadin ins Val Malenco war, und rechts geht es hinein in die Eiswelt des oberen Val Forno.

Bis vor wenigen Jahren war der Hüttenzustieg zur Capanna del Forno eine einzige Katastrophe, da nachrutschender Moränenschotter den Weg erschwerte. Doch inzwischen wurde ein komplett neuer Weg angelegt, und dazu eine Hängebrücke, die den wilden Gletscherbach überquert.


Unterwegs im Val Forno

Bald wird der Blick frei auf den Forno-Gletscher mit den Torrone-Felszacken im Hintergrund. Eine eindrucksvolle Szenerie, wenngleich auch der Vadrec del Forno stark an Masse verloren hat. Ein kleines Stück führt der Weg über die Gletscherzunge, aber damit wird es wohl bald vorbei sein. Der neu angelegte, teils in den Fels gesprengte Pfad überwindet die Barriere unterhalb der Hütte, und dann taucht die gastliche Kulisse der Capanna del Forno auf. Munter weht die Schweizer Fahne, und die Quirligkeit auf der Hütte bildet den Kontrapunkt zur stillen, mächtigen Eiskulisse. Bald verschwindet die Sonne hinter den hohen Bergkämmen, und auf der Hüttenterrasse wird es empfindlich kalt.


Capanna del Forno – Fornohütte

Fornogletscher und Monte Sissone

Der darauffolgende Tourentag beginnt mit einem Fünf-Sterne-Frühstücksbuffet auf der Hütte. Die Stärkung ist auch nötig, weil ein langer Tourentag bevorsteht. Über den Hüttenweg müssen zuächst wieder die 350 Höhenmeter hinab zum Gletscher überwunden werden. Der Direktabstieg ist nicht zu empfehlen, da der steile Moränenhang steinschlag- und murengefährdet ist. Wer es dennoch wagt, muss unter riesigen Felsblöcken hindurch, die startbereit für die Schussfahrt auf den Gletscher sind. Geradezu gemächlich ist dagegen der folgende Weg über den Vadrec del Forno. In sanfter Steigung geleitet die breite Eisstraße taleinwärts.


auf dem Forno-Gletscher


Gletscherspalte am Aufstieg zum Passo Sissone


Blick vom Passo Sissone zu den Bernina-Bergen

Vorbei am Monte Rosso geht es bis zum Sockel der Cima di Rosso. Hier beginnt der steile Anstieg hinauf zum Passo Sissone. In aller Regel kann der direkte Weg hinauf eingeschlagen werden, doch gelegentlich erschweren große Spalten den Weiterweg. Oben am Pass öffnet sich der Blick zu den Bernina-Bergen.

Noch ein paar Schritte nach vorn, um eine Felskante herum – und da steht er. Gewaltig, unnahbar und respekteinflößend: Der Unglücksberg. Aber auch Pizzo Bello, der schöne Gipfel – so lautet nämlich der inoffizielle Name des Monte Disgrazia in der Gegend.


Blick vom Monte Sissone zum Monte Disgrazia

Vom Passo Sissone aus kann in einer guten Stunde Extratour die Cima di Rosso eingesammelt werden. Der Weiterweg führt jedoch in Richtung Süden: Noch ein Grathöcker und einige Felsblöcke, dann ist der Gipfel des Monte Sissone erreicht. Im Gegensatz zu den berühmten Gipfeln in seiner Umgebung hat er keinen bekannten Namen, weil er weder mit aufregenden Felsformationen noch mit Eiswänden glänzen kann und schon gar nicht mit einer markanten Form. Aber da er immerhin 3330 Meter hoch ist, bietet er einen unvergleichlichen Rundblick über die Bergamasker Alpen und die nahen Bergeller Gipfel bis hin zu den fernen Eisgipfeln der Walliser und Berner Alpen. Nordwärts reihen sich die Bündner Alpen um den Piz Platta ein, am Horizont taucht die Silvretta auf, und im Osten stehen die höchsten Ostalpengipfel auf dem Präsentierteller: Bernina, Zupò, Argient und Roseg. Dahinter sind einige Berge der südlichen Ortlergruppe und des Adamello-Presanella-Massivs sichtbar. Ganz und gar beherrschend steht jedoch der Monte Disgrazia im Blickfeld, und er zeigt sich hier von seiner schönsten, elegantesten Seite.

Der Abstieg in die wilde Felswüstenei des Val Cameraccio führt zunächst in leichter Blockkletterei den Südostgrat hinab. Ein paar Stellen im II. Schwierigkeitsgrad sind dabei zu überwinden. Bis in den Hochsommer hinein erleichtern Schneefelder den weiteren Abstieg hinab zum Sentiero Roma, der in etwa 2600 Metern Höhe an einem kleinen Bergseelein erreicht wird.


Blick ins Valle di Mello

Bis zum Rifugio Ponti folgt unsere Route diesem aussichtsreichen Höhenweg, doch die Bocchetta Roma, die den Übergang ins Valle di Preda Rossa ermöglicht, ist noch weit weg. Über Halden grober Granitblöcke, vorbei am Bivacco Kima, geht es über Moränenkämme und Schneefelder bis an die Felsen unterhalb der Bocchetta. Mit Hilfe von Stahlketten und Trittbügeln geht es steil, aber unschwierig hinauf. Weiches Abendlicht lässt die blauen Silhouetten der Mello-Talhänge hervortreten, und am Horizont grüßen die scharfen scherenschnittartigen Zacken der Sciora-Gruppe. Nun ist das Rifugio Ponti ganz nah, der Haupt-Stützpunkt für den Monte Disgrazia. Der kommende Tag ist als Gipfeltag geplant.


Felswildnis der Sciora-Gipfel

Gipfeltag

Gipfelaspiranten erhalten um fünf Uhr ihr Frühstück, denn das Gewitterriskio mahnt zum frühen Aufbruch. Es ist ein italienisches Frühstück. Kenner wissen, dass es also aus Zwieback und Marmelade besteht. Über den Moränenrücken des Preda-Rossa-Gletschers geht der Anstieg zügig hinauf. Von der Gletscherzunge ist ein kläglicher Rest übrig geblieben, verglichen mit dem, was in der Karte eingezeichnet ist. Über dem Veltlin liegt bleierner Dunst, und hinter der düsteren Silhouette des Unglücksberges flammt der Morgenhimmel feuerrot auf.


Morgenrot am Monte Disgrazia

Nun gilt es also, Haltung und Zuversicht zu bewahren und weiter zu steigen. Bei etwa 2900 Metern beginnt dann der Gletscheranstieg, und zügig ist die Sella di Pioda erreicht, also die Scharte zwischen Monte Pioda und Disgrazia. Nun ist der Gipfel nur noch 400 Höhenmeter entfernt. Der zähe Morgendunst im Süden ist inzwischen näher gekommen, erste Quellwolken bilden sich.

Der Normalweg beginnt mit einem heiklen Steilhang, auf dem der erste Grathöcker umgangen wird. Auf morschen Schrofen und auf Firn geht es hinauf in eine Scharte. Das ist nicht gerade die Felsqualität, für die der Disgrazia-Nordwestgrat in der Literatur gerühmt wird, aber der eigentliche Grat folgt ja noch. Und tatsächlich, die Gratfelsen sind um einiges besser begehbar. Zwischen leichten Kletterstellen folgen immer wieder Schneepassagen, teilweise bis zu 40 Grad steil, und manchmal auch abdrängende Felsblöcke, die recht exponiert im steilen Schnee umgangen werden müssen. Noch ist der Himmel über dem Monte Disgrazia klar, doch ringsum schießen Wolkentürme in die Höhe, und zwar in einer beängstigenden Geschwindigkeit.


Blick zur Cima di Castello

Auf knapp 3500 m beraten wir und kommen zum Entschluss, umzukehren. Der Gipfelgrat mit der Schlüsselstelle, dem »Bronzepferdchen«, ist zwar nicht mehr weit, doch alle in unserer Seilschaft haben bereits auf anderen Bergen Gewittererfahrungen gesammelt, und das Risiko erscheint uns nun zu groß.

Beim Abstieg zur Sella di Pioda zieht sich der Wolkenring zu. Beim Abstieg auf dem Gletscher beginnt es bereits zu regnen. Wenn das Blau schon nicht vom Himmel strahlt, dann doch wenigstens aus den Blüten des seltenen Himmelsherolds, der am Wegesrand auf der Moräne wächst. Ein wenig wehmütig ist der Rückblick zum knapp verfehlten Gipfel schon, zumal das drohende Gewitter ausbleibt. Doch die Entscheidung, im Zweifel umzukehren, ist immer die richtige, auch wenn dadurch ein Traum unerfüllt bleibt.


Himmelsherold, Eritrichium nanum


Val Cameraccio mit Torrone Orientale

Paradiesisches Valle di Mello

Am nächsten Tag ist der Monte Disgrazia bereits morgens in Wolken gehüllt. Für uns steht nun der Abstieg ins Valle di Mello auf dem Programm. Zunächst geht es nochmal hinauf zur Bocchetta Roma und dann fast 2000 Höhenmeter steil bergab.

Innerhalb einer Stunde zieht sich der Himmel wieder zu. Raketengleich hebt der Torrone Orientale aus der Wolkendecke ab. Hinter dem Bivacco Kima zweigt ein unscheinbarer Pfad ab, der hinab zur Casera Cameraccio und weiter ins Valle di Mello führt, Meter für Meter geht es hinab ins Grün. Zunächst durch Blockhalden und über Almweiden, dann zwischen Bachläufen und unter Wasserfällen durch. Unten im Talboden liegt die Alpe Pioda inmitten dichter Wälder. Nach einer flacheren Etappe durch das Tal treten wir aus dem Wald heraus.

Gesang, spielende Kinder, ein Dutzend archaischer Steinhäuser voller Heiterkeit und Leben. Oasengleich taucht die Siedlung Rasica im Talgrund auf. Zwar ist der Talort San Martino schon nah, doch ohne Übernachtung können wir hier nicht vorübergehen.


Rifugio Rasega

Alma und Franco, die Wirte des Rifugio Rasega, kümmern sich ganz fürsorglich um uns. Nach einem Bad im kühlen Bergbach steht schon das Essen auf dem Tisch. Über dem wohlig knisternden Holzfeuer bereiten sie allerlei Köstlichkeiten zu, und dazu gibt es Veltliner Rotwein aus Privatanbau. Sergio, ein Helfer des Hauses, führt bis spät in die Nacht allerlei Zaubertricks und Spiele vor. So lässt es sich leben!

Die letzten Kilometer der Tour führen durch das Valle di Mello hinab nach San Martino. Ein grob gepflasterter Pfad zieht durch das überbordende Grün des Tales hinab.


Valle di Mello

Der Blick geht noch einmal zurück zum Monte Disgrazia. Der Wehmut über den knapp verpassten Gipfelsieg ist der Freude über eine wunderbare Tour gewichen. Der Monte Disgrazia ist bestimmt kein Unglücksberg, wenn er mit Vernunft und Respekt angegangen wird. Auf jeden Fall ist er aber ein Pizzo Bello, ein schöner Gipfel. Vielleicht klappt es beim nächsten Versuch.


Rückblick durch das Valle di Mello zum Monte Disgrazia

Informationen

Der Monte Disgrazia (3678 m), höchster Berg der Bergeller Alpen, steht ganz auf italienischem Terrain, fast 3400 Meter über dem Talboden des Veltlin, zwischen den Tälern Valmalenco und Val Masino. Mit seinem schmalen Gipfelgrat und den wüsten Hängegletschern ist er einer der beeindruckendsten Berge der Ostalpen.


Monte Disgrazia

Anreise
Durch das Inntal nach Maloja, oder (für die Kurz-Variante, nur auf den Monte Disgrazia) durch das Veltlin nach Val Masino.
Talorte sind Maloja (1800 m; auf schweizerischer Seite) sowie S. Martino di Val Masino (923 m; auf italienischer Seite).


auf dem Forno-Gletscher, hinten die Torrone-Zacken

Gehzeiten und Höhendifferenzen
1. Tag, von Maloja durch das Val Forno zur Fornohütte, etwa 4 Stunden und 800 Höhenmeter Aufstieg.
2. Tag, über den Fornogletscher auf den Monte Sissone (3330 m), Abstieg ins Val Cameraccio, auf dem Sentiero Roma zum Rifugio Ponti, etwa 9 Stunden, 1500 Höhenmeter Auf- und Abstieg.
3. Tag, Gipfeltag! Monte Disgrazia, etwa 7 Stunden, 1300 Höhenmeter Auf- und Abstieg.
4. Tag, Abstieg ins Val di Mello, etwa 6 Stunden, 600 Höhenmeter Aufstieg, 1920 Höhenmeter Abstieg.
5. Tag, Abstieg nach San Martino di Val Masino, etwa 1 Stunde, 170 Höhenmeter Abstieg.
Insgesamt 5 Tage mit etwa 27 Stunden Gehzeit, 4200 Höhenmetern Aufstieg und 4900 Höhenmetern Abstieg.


Zottige Gämswurz, Doronicum clusii, vor der Kulisse der Torrone-Gipfel


Valle di Mello

Anforderungen
Maximal AD-. Lange, größtenteils einsame Tour, auf der die gesamte Vielfalt der Bergeller Alpen erlebbar wird. Schwierigkeit: Am Monte Disgrazia Stellen im III. Grad, am Monte Sissone Stellen im II. Grad.

Beste Jahreszeit
Juli – September

Übernachtung
Fornohütte, 2574 m, SAC Rorschach, bewirtschaftet von Juni – September, Tel. +41 81 8243182 (Hütte), +41 79 6039489 (Hüttenwart Fritz Loretan), www.fornohuette.ch.
Rifugio Cesare Ponti, 2559 m, CAI Mailand, bewirtschaftet von Juni – September, Tel. +39 0342 611455 (Hütte), +39 0342 640138 (Hüttenwirt), www.rifugioponti.it.
Rifugio Rasega in Rasica, 1151 m, privat, bewirtschaftet von Mai – September, Tel. +39 338 4467550 (Hütte), +39 0342 611116 (Wirt), www.rifugiorasega-valdimello.com.

Weitere Einkehrmöglichkeiten
auf der Alp Cavlocc oder am Lej Cavlocc, beide gleich zu Beginn der Tour.


Alp Cavlocc

Bergführer
Ente Turistico Pro Bregaglia, CH 7605 Stampa, Tel. +41 81 8221555, Fax +41 81 8221644, www.bregaglia.ch.

Literatur, Karten
Nigg, Paul: Gebietsführer Bergell, Rother Verlag, 2004
Schmitt, Edwin und Pusch, Wolfgang: Hochtouren Ostalpen, Rother Verlag, 2008
Schweizer Landeskarte 1:25000, Blatt 1276 Maloja und 1296 Sciora
Schweizer Landeskarte 1:50000, Blatt 276 Monte Disgrazia

Tourenübersicht: Monte Disgrazia

Bilder der Tour auf flickr

Von Maloja durch das Val Forno
Über den Monte Sissone zum Rifugio Ponti
Monte Disgrazia
Durch das Val Cameraccio nach Rasica
Rückweg durch das Valle di Mello

Veröffentlichung

Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 11/2010, erschienen.

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2 Gedanken zu „Monte Disgrazia

  1. Hallo Marco,
    eine super Tour habt Ihr gemacht, mit wieder einmal einzigartigen Bildern.
    Gratulation.
    Jürgen

  2. Hallo,
    ich habe die Seite per Zufall entdeckt bei der Suche nach Touren durch das Bergell.
    Ich bin fasziniert von der Tour, dem Bericht und den supertollen Fotos.
    Genial.
    Glückwunsch!
    Ich hoffe ich finde noch mehr von Euch im www.

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