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Mit dem Namen »Rhön« assoziiert man Melancholie, Weite und vielleicht auch Kälte, doch trifft dies in besonderem Maße auf die nahezu unbewaldeten Hochflächen der Hohen Rhön und die düsteren Vulkanstümpfe der Kuppenrhön zu.
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In den Randgebieten macht sich vielmehr der Einfluß der umgebenden Landschaften bemerkbar. Besonders deutlich ist dies in der Fränkischen Rhön zu spüren, deren liebliche, sanftwellige Hügellandschaft sozusagen den Kontrapunkt zur rauen Hohen Rhön bildet. Im Fuldaer Land, im Hessischen Kegelspiel und in der Thüringer Rhön sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Landschaftstypen allerdings nicht so abrupt.
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Ein wesentliches Merkmal fast aller Gebiete der Rhön ist die außerordentlich große morphologische Vielfalt auf engstem Raum. Als Ursache hierfür ist der tertiäre Vulkanismus anzusehen, der den Untergrund nachhaltig zerrüttet hat und in dessen Folge wiederum vielfältige Hebungs- und Erosionsprozesse die Landschaft formten. Schließlich hat der Mensch durch die Schaffung einer strukturreichen Kulturlandschaft dazu beigetragen, daß die Rhön das geworden ist, als was wir sie heute schätzen:
Das »Land der offenen Fernen«.
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