Burren

Eigentlicher Anlass dieser Irland-Reise ist die Taufe unseres Patenkindes in Dublin gewesen. Bei dieser Gelegenheit hängen wir natürlich gerne noch ein paar Tage dran, um Urlaub mit unseren Freunden zu machen. Unser Ziel ist das Karstgebiet des Burren an der irischen Westküste, das hatten wir schon seit längerem auf der Wunschliste für eine gemeinsame Reise.

Seinen ersten Flug nimmt unser Sohn ganz gelassen hin: Flug und Landung sind spannend, und dazwischen nimmt er eine Mütze Schlaf. Am Flughafen nehmen wir den Mietwagen in Empfang, dann lotst uns Stephan durch Dublins Innenstadtverkehr nach Cabinteely.

Dublin: North Bull Island

Zwischen den Taufvorbereitungen ist Zeit für eine kleine Tour auf North Bull Island, ein wahres Orchideen- und Vogeleldorado mitten in Dublin. Diese langgestreckte, 5 km lange Insel nördlich des Hafens hat eine erstaunliche Enstehungsgeschichte, sie ist nämlich noch jung und trotz ihrer Naturschönheiten keineswegs natürlich.

Da der Hafen an der Mündung des Liffey in früheren Zeiten permanent zu verschlammen drohte, wurden im 19. Jahrhundert zwei Barrieren errichtet: bis 1830 der Great South Wall, und bis 1835 der North Bull Wall. Die veränderten Fluss- und Meeresströmungen vertieften wie geplant das Hafenbecken, jedoch begann sich nördlich der Bull Wall Sand abzulagern. Die schnell wachsende Insel wurde von der Bevölkerung gerne angenommen. Auch heute hat hier neben vielfältigen Freizeitnutzungen die Natur noch viel Platz. Gut zu sehen ist die Vegetationsabfolge mit Sanddünen am Luv, feuchten Dünensenken im zentralen Inselbereich und Marschen im Lee.


North Bull Island mit Blick zur Halbinsel Howth

Während unsere Damen zuhause mit den Taufvorbereitungen beschäftigt sind, frönen Stephan und ich also der Natur und natürlich der Kinderbetreuung: Unsere beiden Kleinen sind in der Kraxe dabei. Stephan hatte im vergangenen Jahr auf dieser Insel fantastische Orchideenstandorte ausfindig gemacht. Vor allem für Dactylorhiza-Arten ist sie ein wahres Eldorado. Gleich neben dem Parkplatz stehen die ersten Ziegelroten Knabenkräuter Dactylorhiza coccinea in den Dünensenken.


Ziegelrotes Knabenkraut (Dactylorhiza coccinea)

Am Rand der höheren Dünen stehen viele Spornblumen Centranthus ruber und schöne Polster vom Hornklee Lotus corniculatus, aber Pyramiden-Orchidee Anacamptis pyramidalis und Bienen-Ragwurz Ophrys apifera bleiben uns zunächst verborgen. Dabei hatte Stephan in 2009 hier so schöne Exemplare gefunden! Aber irgendwie sind die Bedingungen in diesem Jahr anders, alles ist trockener, weniger üppig, stellt er fest. Doch weiter hinten finden wir dann beide Arten.


Bienen-Ragwurz, Ophrys apifera

Nun kommen auch zwei weitere Knabenkräuter hinzu: Purpurblütiges Dactylorhiza purpurella und Fuchs‘ Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii. In den großen Mischpopulationen der drei Dactylorhiza-Arten sind auch alle drei Hybridkombinationen zu finden, aber man muss manchmal schon gut hinschauen.


Purpurblütiges Knabenkraut, Dactylorhiza purpurella


Hybride von Fuchs‘ und Ziegelrotem Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii × Dactylorhiza coccinea)

Schließlich finden wir auch noch Großes Zweiblatt Neottia cordata und knospige Sumpf-Stendelwurzen Epipactis palustris. Das Wetter hat inzwischen (typisch irisch) dreimal gewechselt, und bevor es zu regnen beginnt, sind wir wieder am Auto. Unsere kleinen Begleiter haben alle unsere Fotopausen gelassen hingenommen, und so kehren wir mit zufriedenen Kindern und schönen Funden zurück nach Hause.

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Taufe. Am frühen Nachmittag findet der Gottesdienst in der Kirche Kill o’the Grange statt. Anschließend gibt es einen großen Empfang mit Kaffee und Kuchen.

Mount Usher Gardens

Ein kurzer Ausflug südwärts bringt uns nach Ashford zu den Mount Usher Gardens. Der Garten im Tal des Flusses Vartry gehört zu den schönsten Irlands und wurde im robinsonianischen Stil angelegt. Er beherbergt etwa 5000 verschiedene Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Berühmt ist er vor allem für seine Vielfalt an Rhododendren, Azaleen, Magnolien und Kamelien, aber auch für sein Arboretum.


Mount Usher Gardens

Kilmacduagh

Am nächsten Tag steht die Fahrt an die Westküste auf dem Programm. Wir wollen in den Burren, die sagenumwobene Karstlandschaft an der Galway Bay. Was bis vor zwei Jahren eine tagesfüllende Odyssee auf kleinen Landsträßchen war, ist nun durch den Bau der Autobahn nach Galway zu einer komfortablen Drei-Stunden-Reise geworden. Kurz hinter Athlone verlassen wir den Highway und steuern via Gort den Burren an.

Am Horizont tauchen die Hügelketten des Burren auf. Mitten im Nirgendwo liegen die Kirchenruinen der Kilmacduagh Monastery, von Gräbern umgeben, von einer Mauer eingefriedet, und dazwischen ein Rundturm, wie er für Irlands frühmittelalterliche Klosterarchitektur typisch ist.


Kilmacduagh Monastery

Der Überlieferung nach wurde das Kloster im 6. Jahrhundert vom Heiligen Colman MacDuagh gegründet. Kilmacduagh wurde zu einer Klostersiedlung mit Kathedrale und mehreren Kapellen ausgebaut. Während der Kirchenkämpfe unter englischer Vorherrschaft im 13. Jahrhundert wurde das Kloster zerstört, doch die Tradition des Bischofssitzes Kilmacduagh wird bis heute sowohl in der katholischen als auch anglikanischen Kirche fortgeführt. Das Ruinenfeld mitten in der Einöde wird bis heute als Friedhof genutzt. Kilmacduagh: heiliger Boden, der irische Geschichte atmet.

In den Burren

Auf der Weiterfahrt in den Burren hinein sehen wir links und rechts der Straße erstmals den spaltigen, kargen Karst: die Limestone Pavements, wie solche Karren hier im Burren genannt werden. Solche Oberflächenformen sind im atlantischen Klima der irischen Westküste irgendwie surreal. Noch erstaunlicher wirken die Seen, deren Ufer aus blanken Kalksteinbänken bestehen. Am Lough Bunny legen wir eine kurze Pause ein, das müssen wir uns doch mal genauer ansehen.


am Lough Bunny


am Lough Bunny

Eine milde Brise weht über den See, und das Flair am Ufer ist eher mediterran als nordatlantisch. In den feuchten Senken des Überflutungsgürtels stehen auch gleich die ersten der erhofften Orchideen: Neben Großem Zweiblatt Neottia ovata und Weißer Waldhyazinthe Platanthera bifolia stehen Fleischfarbenes Knabenkraut Dactylorhiza incarnata subsp. pulchella und O’Kellys Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii var. okellyi, eine reinweiß blühende Varietät des Fuchsschen Knabenkrautes, die typisch für den Burren ist.


O’Kellys Knabenkraut, Dactylorhiza fuchsii var. okellyi

Nun geht die Reise mitten durch die faszinierende, fremdartige Landschaft des Burren, vorbei an Kirchenruinen, Tower houses, Ringforts und Dolmen. Dafür wird in den nächsten Tagen noch Zeit sein, jetzt müssen wir erstmal ins Quartier mit unseren beiden hungrigen Zwergen.

Auch wenn die Zeit drängt: einen kleiner Stopp an der Landzunge nördlich Fanore können wir uns doch nicht verkneifen. Zu verlockend ist der gewaltige Landschaftseindruck der felsigen, plattigen Küste im Abendlicht mir den Aran Islands im Hintergrund. Diese drei flachen Kalkschollen draußen im Meer sind geologisch gesehen die Fortsetzung des Burren. Sie heißen Inisheer (Inis Oírr / Inis Oirtheach), Inishmaan (Inis Meáin) und Inishmore (Inis Mór).


Steinblöcke an der Küste nördlich Fanore

Das Ferienhaus liegt landschaftlich perfekt oberhalb des Strandes mit freiem Blick auf die Galway Bay. Das tröstet über den etwas vergammelten Zustand hinweg. Auf den ersten Blick verwunderlich ist, dass der schönste Küstenstreifen dem Vieh gehört: Hinter der Straße ist eine Mauer, dann eine Weide, dann undurchdringliches Gestrüpp und dann der Felsabhang zum Meer. Doch die Bevölkerung lebte hier in früheren Zeiten eher gegen das Meer als mit dem Meer.

Das Wetter ist heute Abend wundervoll sonnig und mild, so dass wir einen schönen Sonnenuntergang hinter der Bergkette der Twelve Bens erleben können, mitsamt einer Halo nach Sonnenuntergang. Wir schmieden Pläne für die nächsten Tage. Unsere Vorfreude ist riesig, und das Wetter ist sehr gut vorhergesagt; das ist in Irland ja nicht gerade selbstverständlich.


Halo nach Sonnenuntergang hinter den Twelve Bens, jenseits der Galway Bay

Cliffs of Moher

Bei herrlichem irischem Sommerwetter steuern wir an der Küste entlang südwärts. Ziel sind die Cliffs of Moher. Doch schon nach wenigen Kilometern stoppen wir an einer felsigen, natürlichen Terrasse hoch über dem Meer, ideal für eine Rast mit Panorama.


Küste südlich von Fanore, am Horizont die Cliffs of Moher

Unsere Kleinen krabbeln bzw. laufen ganz beeistert auf den Kalkplatten und dem kurzen Gras herum. In den Strandwiesen und in den Spalten des Karstes stehen viele typische Küstenpflanzen wie Strand-Grasnelke Armeria maritima, Strand-Wegerich Plantago maritima oder Einblütiges Leimkraut Silene uniflora neben charakteristischen Burren-Pflanzen wie dem Frühlings-Enzian Gentiana verna und der Silberwurz Dryas octopetala, die jedoch beide schon verblüht sind.


Strand-Grasnelke, Armeria maritima

Auch die sehr unscheinbare Keuschorchis Neotinea maculata, hier ganz einfach Irish Orchid genannt, soll an dieser Stelle vorkommen. Doch wir werden erstens nicht fündig und zweitens wäre sie eh längst verblüht. Dennoch sei zu dieser Art angemerkt, dass ihr Vorkommen in Irland weitab ihres Hauptareals liegt. Sie ist nämlich eine typisch mediterrane Pflanze, die vor allem in den Kalkgebieten von Spanien bis Zypern vorkommt, beispielsweise in den Garigues Südfrankreichs, die dem Burren landschaftlich mitunter ähnlich sind. Offensichtlich findet diese Orchidee auch hier geeignete Standortbedingungen, zumal die Winter mild sind. So ist diese Art eine der Symbolpflanzen des Burren, wo mediterrane Arten –Keuschorchis– auf alpine –Frühlingsenzian– und nordische –Silberwurz– treffen.


Keuschorchis, Neotinea maculata, Foto aus Mallorca

Auf der Weiterfahrt gibt sich nah bei Doolin ein Schwarzkehlchen Rubetra rubicola direkt neben der Straße die Ehre. Aufgeregt hüpft es während des Fotografierens von Zaunpfahl zu Zaunpfahl, offenbar ist das Gelege in der Nähe und es versucht daher, meine Aufmerksamkeit ganz auf sich zu lenken. Aber die hat es ohnehin, denn wann bekommt man schonmal ein Schwarzkehlchen so nah vor die Linse.


Schwarzkehlchen, Rubetra rubicola

Doolin selbst ist ein kleines Fischerörtchen, das als Zentrum der originären irischen Musik gilt. Auch tagsüber hört man aus den Höfen die Klänge der Fiddler und Flötisten, und am Abend bieten die Pubs Livemusik. Gelegentlich spielen hier aber auch bekanntere Namen, beispielsweise verbrachte hier Steve Wickham von den Waterboys einige Zeit.

Hinter Doolin schlängelt sich die Straße auf die Burg Doonagore zu. Düster zeichnet sich die Silhouette des Turmes gegen den bewölkten Himmel ab. Doonagore ist keine Burganlage im eigentlichen Sinne, sondern ein Tower House, ein Wehr-und Wohnturm, wie er im Hochmittelalter in Irland allerorten entstand. Die Bauform entwickelte sich im 14. Jahrhundert. Doonagore stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und gehört zum selteneren Typus des Rundturmes. Auf der gesamten Insel sind vermutlich etwa 8000 Tower Houses gebaut worden, etwa 2000 davon sind zumindest in Teilen erhalten.


Doonagore Castle

Von Doonagore aus führt das Sträßchen wenige Kilometer landeinwärts und dann an die Cliffs of Moher heran. Ein riesiger Parkplatz mit saftiger Gebühr bildet das Auftakterlebnis. Der irische Name ‚Aillte an Mhothair‘ bedeutet ‚Klippen am Steinfort‘. Die Cliffs of Moher sind wahrscheinlich die bekanntesten Klippen Irlands, auch weil sie für den Massentourismus erschlossen sind. Zwar gibt es höhere und wildere Klippen an der irischen Westküste wie beispielsweise Slieve League in Donegal oder Croaghaun auf Achill Island, aber diese mehrere Kilometer lange, über 200 m hohe und nahezu senkrecht ins Meer abbrechende Klippenküste ist in ihrer Gesamtausdehnung schon sehr eindrucksvoll.


Cliffs of Moher

Vom Besucherzentrum führt ein ordentlich gepflasterter und mit hohen Steinplatten gesicherter Weg ein Stück an den Klippen entlang. Dann folgt eine umständlich abgesicherte, aber doch leicht überwindbare Wegsperre mit Schild ‚extreme danger!‘ Dahinter geht ein mehr oder weniger ausgetretener Pfad in akzeptabler Distanz zur Abbruchkante weiter. Auf den britischen Inseln wird gerne übertrieben mit solchen Warnungen, Stephan meint, das hinge mit dem angelsächsischen Rechtsverständnis zusammen. Allerdings gibt es an den Cliffs auch immer wieder Selbstmorde und Unfälle.

Denn wer es unbedingt gefährlich haben will, kann natürlich auch ganz nah ran an die Kante. Meine Frau beugt sich über den Abgrund, um bessere Sicht zu haben. Meine Unmutsäußerungen quittiert sie mit der Bemerkung, es sei völlig harmlos, ich solle mich nicht so anstellen. Wahrscheinlich hat sie recht. So etwas sieht meist schlimmer aus, als es ist.

Wir wandern ein ganzes Stück an den Klippen entlang, genießen die milde Sommerbrise, machen eine Pause mit unseren Kindern und schlendern wieder gemächlich zurück zum Besucherzentrum mit den ganz besonders sicheren Geländern.

Am Nachmittag unternehmen wir noch einen kleinen Ausflug zum Strand von Fanore, einem der wenigen Sandstrände in der Gegend. In den etwas landeinwärts gelegenen Strandwiesen blüht nun so einiges. Wir finden sogar noch ein paar letzte blühende Frühlingsenziane Gentiana verna.


Strandwiesen bei Fanore

Doch unser Hauptaugenmerk gilt den vielen Orchideen, die hier in der Wiese stehen. Neben einigen Zweiblättern Neottia ovata kommen hier Fuchs‘ Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii, O’Kellys Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii var. okellyi und vor allem viele hundert Pyramiden-Orchideen Anacamptis pyramidalis vor. Sie blühen gerade erst auf. Das Gras ist sehr kurz, und auch die Pyramiden bleiben auffällig niedrig. Und weil sie so dunkel gefärbt sind, nennen wir sie die »irischen Kohlröschen«, weil sie hier einen ganz ähnlichen Aspekt bieten wie die Nigritellen auf alpinen Magerwiesen.


unsere »irischen Kohlröschen«: Pyramiden-Orchidee, Anacamptis pyramidalis

Interessant ist auch das gemischte Vorkommen mit O’Kellys Knabenkraut. Es ist hier übrigens gar nicht so einfach, einen Albino der Pyramide von einer okellyi zu unterscheiden: beide wachsen sehr stämmig, haben gekielte, ungefleckte Blätter und eine ähnliche Blütenform und -größe. Da muss man sich die Blüten schon ganz genau ansehen.


O’Kellys Knabenkraut, Dactylorhiza okellyi

Der Abend im Ferienhaus klingt aus mit einem wiederum sehr farbenprächtigen Sonnenuntergang. Im Abendlicht grüßt die markante Silhouette der Twelve Bens jenseits der Galway Bay, diesmal in zartem Dunstschleier.

Durch den Burren nach Kilfenora

Wir erkunden ein wenig den Burren. Von Fanore fahren wir durch das Caher Valley aufwärts. Hier zeigt sich die karge Burren-Landschaft in ihrer typischen, rauen Art, aber auch in ihrer Bedrohung. Denn atlantischer Karst ist keineswegs eine dauerhafte Landschaftsform. Sie entstand durch jahrhundertelange nicht-nachhaltige Landwirtschaft und die darauffolgende Bodenerosion. So gesehen, empfinden wir eine degenerierte Landschaft als faszinierend und erhaltenswert. Mit dem Strukturwandel, der Irland spätestens mit dem EU-Beitritt erfasst hat, geht die Aufgabe der traditionellen Landnutzung einher. Die wüste Landschaft wird kaum noch als Weide für Kühe und Schafe genutzt, und so übernimmt Haselnussgebüsch rasch die Oberhand. Aufgrund des feuchten atlantischen Klimas und des fruchtbaren Bodens schreitet die Vegetationssukzession rasch voran.


Green Road im Caher Valley

Der Begriff Burren ist dem irischen ‚An Bhoireann‘, felsiger Ort, entliehen. Berühmt ist ein Zitat des Generals Edmund Ludlow, der 1651-52 im Burren gegen Guerilla-Kämpfer operierte, nachdem Oliver Cromwell auf äußerst brutale Weise das seit der irischen Rebellion von 1641 selbstverwaltete Irland zurückerobert hatte. Ludlow schrieb über den Burren: »… it’s a country where there is not enough water to drown a man, wood enough to hang one, nor earth enough to bury him … and yet their cattle are very fat; for the grass growing in turfs of earth, of two or three foot square, that lie between the rocks, which are of limestone, is very sweet and nourishing.«

Übersetzt: »… es ist ein Landstrich, in dem es nicht genug Wasser gibt, um jemanden zu ertränken, nicht genug Holz um jemanden zu hängen, und nicht genug Erde, um ihn zu begraben … und dennoch ist das Vieh sehr fett, denn das Gras wächst in Soden von zwei oder drei Quadratfuß, die zwischen den Kalkfelsen liegen, und es ist sehr süß und nahrhaft.«

In Ludlows Grassoden wachsen allerlei Kräuter. Neben den typischen Burren-Pflanzen wie Blutroter Storchschnabel Geranium sanguineum, Silberwurz Dryas octopetala und Hirschzunge Asplenium scolopendrium ist hier mitten im Kalk erstaunlicherweise auch das Heide-Knabenkraut Dactylorhiza maculata subsp. ericetorum heimisch. Im Gegensatz zu Fuchs‘ Knabenkraut bevorzugt es nämlich saure oder zumindest oberfläch versauerte Böden. Auch auf der Weiterfahrt in Richtung Kilfenora steht es immer wieder in den kleinen Mooren am Straßenrand.


Heide-Knabenkraut, Dactylorhiza maculata subsp. ericetorium, im Karst des Burren

Einige Kilometer vor Kilfenora liegen rechts der Straße die mächtigen Mauern des Ringforts Cahermacnaghten (irisch: Cathair Mhic Neachtain). Die Anlage stammt aus etwa 500 n. Chr. und war im Hochmittelalter der Sitz der O’Davorens Law School. Diese Gesetzesschule zeichnete die bis dahin nur mündlich überlieferten, altirischen Brehon Laws auf.


Landschaft zwischen Ennistymon und Kilfenora

Noch ein paar Kilometer weiter nach Süden, dann ist Kilfenora erreicht, ein kleines Dorf am Rande des Burren. Der Ort wirkt recht verschlafen, und so fällt es schwer, die Bedeutung dieses Ort im Mittelalter zu ermessen: Kilfenora war Bischofssitz und eines der geistigen Zentren im Westen Irlands. Aus dieser Zeit künden die Kathedrale und mehrere Hochkreuze. Die Kathedrale steht anstelle eines im 6. Jahrhundert gegründeten Klosters. Sie ist zum Teil Ruine und wird zum anderen Teil von der anglikanischen Church of Ireland genutzt. Laut der Tradition der katholischen Kirche gilt Kilfenora bis heute als Titularbistum, und der Bischof von Kilfenora ist niemand geringeres als der Papst!

Die Bausubstanz der Kathedrale stammt überwiegend aus dem 12. Jahrhundert. Schöne Zeugnisse romanischer Bauplastik sind die Kapitelle des Chorfensters, der Bischofkopf (der über einer spätgotischen Sediliennische angebracht ist) und mehrere Hochkreuze. Deren bedeutendstes ist das Doorty Cross, das ursprünglich vor der Westwand der Kathedrale stand. Seit einer Sanierung steht es im Querschiff, hier ist es unter einem Glasdach besser vor der Verwitterung geschützt. Das Kreuz stammt aus dem 12. Jahrhundert, seine Steinreliefs zeigen einen Bischof und mehrere Kleriker.


Kathedrale in Kilfenora

Auf dem Rückweg in Richtung Küste passieren wir das Dorf Noughaval mit einer mittelalterlichen, efeubewachsenen Kirchenruine aus dem 12. Jahrhundert. Durch die herbe Karstlandschaft des östlichen Burren, mit Blick auf die Turlough Mountains und den Boolevin, fahren wir wieder zurück in Richtung Küste.

Unser nächstes Ziel ist der hübsche Küstenort Ballyvaughan. Im Ortszentrum gbit es ein paar schöne Lädchen zum Shoppen und bunte Häuschen zum Fotografieren. Und natürlich den berühmtesten Wegweiser Irlands (was wir allerdings erst nachher aus der Wikipedia erfahren). Klar, dass wir ihn auch ohne dieses Wissen in der Kiste haben. Bevor wir wieder zurück zum Ferienhaus fahren, stoppen wir nochmal am Sandstrand von Fanore, und siehe da – wir treffen Bücks, die auf die gleiche Idee gekommen sind. So endet der erlebnisreiche Tag mit etwas Entspannung am Meer.


Wegweiser in Ballyvaughan

Poulnabrone Dolmen

Am nächsten Tag steht eine Wanderung im Burren National Park auf dem Programm. Die Gegend um den See Lough Gealain und den Berg Mullaghmore gilt als landschaftlicher Höhepunkt des Burren. Für dieses Vorhaben stehen wir sehr früh auf. Die Fahrt führt wieder durch den zentralen Burren. Aur halber Strecke liegt gleich neben der Straße der Poulnabrone Dolmen. Tagsüber halten hier Busse voller Touristen, doch wir erleben diese großartige Stätte ganz allein bei Sonnenaufgang: so haben wir uns das gedacht.


Poulnabrone Dolmen

Der Poulnabrone Dolmen gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse neolithischer Megalithik in ganz Irland. Sein irischer Name bedeutet (genau wie das englische ‚Hole of the Sorrows‘) so viel wie ‚Loch der Sorgen‘. Der Dolmen ist eine Grabstätte vom Typus des Portal Tomb und besteht aus zwei Orthostaten (ein dritter wurde allerdings zur Stabilisierung ergänzt) und einer 3,65 m langen Deckplatte. Das Alter dieses Dolmens wird auf ungefähr 5000 Jahre geschätzt. Bei Grabungen wurde festgestellt, dass an diesem Ort jedoch bereits vor etwa 7000 Jahren Menschen bestattet wurden. Was für ein faszinierender Platz!

Burren National Park

Über Carran geht die Fahrt südostwärts weiter zum Burren National Park. Weiches Morgenlicht wandert über die Hügel und macht Hoffnung auf einen sonnigen Tag. Doch die Wolkendecke hält sich zunächst noch sehr zäh. Unser Startpunkt ist eine kleine Straßenkreuzung bei Glenquin nahe Kilnaboy, nicht weit vom Lough Gealain.


Lough Gealain und Mullaghmore

Durch blumenreiche Wiesen führt der Weg an den See heran. Lough Gealain ist sowohl Turlough (temporärer See) als auch richtiger See. Teile des Gewässers trocknen in den Sommermonaten aus und dienen dann als saftige Weide. Der Weg führt nah am südlichen Seeufer entlang. Entlang der Linie des Winterwasserpegels wächst hier massenhaft der Fingerstrauch Dasiphora fruticosa. Zuhause in Deutschland ist er eine sehr beliebte Verkehrsinsel- und Rabattenpflanze, aber hier am natürlichen Standort ist er freilich viel schöner anzusehen.


Lough Gealain und Knockanes

In feuchten Senken am Ufer stehen auch wieder zahlreiche Orchideen, vor allem Fuchs‘ Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii, Mücken-Händelwurz Gymnadenia conopsea, Weiße Waldhyazinthe Platanthera bifolia, Großes Zweiblatt Neottia ovata, Braunrote und Breitblättrige Stendelwurz Epipactis atrorubens und helleborine sowie Fleischfarbenes Knabenkraut Dactylorhiza incarnata subsp. pulchella. Doch es ist bereits weitestgehend verblüht, ebenso wie das Blutrote Knabenkraut Dactylorhiza cruenta. Diese aus Skandinavien, Nordwesteuropa und den Alpen bekannte Art ist vom nah verwandten Fleischfarbenen Knabenkraut insbesondere durch die sehr auffällige, starke Blattfleckung zu unterscheiden.

Hinter dem Lough Gealain führt der Weg an den Hang des Mullaghmore heran. Der felsige Berg mit seinen stolzen 180 m Meereshöhe wirkt viel mächtiger als er ist. Der Aufstieg ist entsprechend rasch gemeistert. Am Wegrand sind immer wieder versteinerte Korallen zu sehen, außerdem massenhaft Fruchtstände der Silberwurz Dryas octopetala. Vom Gipfel des Bergriesen bietet sich ein großartiger Ausblick ostwärts über das Seenland des östlichen Burren mit dem Lough Bunny. In nördlicher Richtung blicken wir auf die schlingenförmigen Felsbänder des Slieveroe, unseres nächsten Zieles. Ein gewaltiger Landschaftseindruck!


Slieveroe

Der abweisend aussehende Berg ist ebenso schnell erklommen, auch ohne Weg. Die Felsbänder erweisen sich als viel niedriger und flacher als angenommen. Am Slieveroe wechselt plötzlich die Vegetation, auf den trocken-steinigen Südhang folgt feuchtes, mooriges Gelände mit Schmalblättrigem Wollgras Eriophorum angustifolium und Heide-Knabenkraut Dactylorhiza maculata subsp. ericetorum. Und wenige Meter weiter wieder ein abrupter Wechsel vom Moor auf nackten Fels, auf die scharfkantigen, spaltigen Karren. In den Felsspalten wachsen Farne, vor allem wieder die Hirschzunge Asplenium scolopendrium.


Karst am Slieveroe

Nun geht es weiterhin weglos entlang einer Trockenmauer auf den Berg Knockanes, der nur von weitem wie ein steiler und hoher Bergkegel aussieht. Doch auch er ist unter 200 m hoch. In den natürlichen Felsterrassen finden wir unter anderem das Echte Mädesüß Filipendula vulgaris und ein Einzelexemplar der Grünen Hohlzunge Coeloglossum viride. Sicherlich gibt es hier weitere Pflanzen davon, man müsste nur länger suchen. Auf dem Gipfel treffen mehrere Mauern aufeinander, und hier liegt auch ein Cairn, ein meterhoher Steinhaufen, der sicherlich vorgeschichtlichen Ursprungs ist.


auf dem Knockanes

Rasch geht es hinab ins Tal und drüben wieder hinauf auf eine Hochebene; erst auf einem breiten Weg, dann auf einem Pfad, der sich schließlich im weiten Wiesengelände verliert. Wir steuern auf dem Bergplateau des Slievenaglasha in Richtung Südwesten. Die schönen, blumigen Bergwiesen sind äußerst unangenehm begehbar, denn unter der ebenmäßigen Grasfläche liegen die spaltigen, plattigen Limestone Pavements, die Karren. Hier ist der Karst einfach nur überwachsen. Langsam und vorsichtig geht es voran, bis jenseits eines kleinen Tälchens ein gut erhaltenes Steinfort ins Blickfeld gerät.


Ringfort Mothair na Ceartan

Es handelt sich um das Mothair na Ceartan, ein kleineres Dun, vermutlich aus frühmittelalterlicher Zeit. In der Nähe ruft ein Kuckuck. Während dieser häufige, aber scheue Vogel in Mitteleuropa nur schwer zu entdecken ist, können wir ihn hier gut erkennen – schließlich gibt es ja kaum Bäume oder Buschwerk, die im Deckung bieten würden. Aber zum Fotografieren ist er natürlich noch viel zu weit weg.

Der Weiterweg führt durch eine Senke, balancierend, stolpernd, vorantastend auf den begrünten Karrenfeldern, hinüber zu den Cairns auf dem Glasgeivnagh Hill. Gleich mehrere dieser Grabhügel liegen hier auf dieser Anhöhe hoch über dem Tal, nah an der Steilkante. In der Nähe treiben sich einige Feral Goats herum, verwilderte Ziegen, die in gewisser Weise auch von archäologischem Interesse sind, da sie von vor- und frühgeschichtlichen Nutztieren abstammen.

Von den Cairns aus müssen wir uns nun eine Route hinab ins Tal suchen, denn Wege gibt es nicht. Problematisch ist dabei weniger die Felskante, sondern vielmehr das dichte Gestrüpp weiter unten am Hang. So bleibt uns gar nichts anderes übrig, als immer weiter an der Kante entlang zu wandern, bis eine Möglichkeit zum Abstieg kommt. Schließlich finden wir einen Durchstieg mit kurzer Kletterei und nur wenig Gestrüpp. Rasch erreichen wir einen alten Hohlweg im Wald, der uns an den Rand einer Weide geleitet. Der Rest des Rückwegs führt über breite Wege, zuletzt wieder durch die kargen Karrenfelder, zur Kreuzung bei Glenquin.

Tourenübersicht: Burren National Park

Auf der Rückfahrt nach Fanore bleibt genügend Zeit, um noch einige Stopps einzulegen. Direkt an der Straße von Kilinaboy nordwärts liegt das Parknabinna Wedge Tomb, ein Keilgrab aus der Zeit um 2500 v. Chr. mitten in den Weiten des Burren. Ganz in der Nähe liegen weitere Gräber dieser Art, beispielsweise Poulaphuca.


Parknabinna Wedge Tomb

Nah bei Poulaphuca wiederrum start ein etwa zwanzigminütiger Weg zum Steinfort Cahercommaun (irisch: Cathair Commáin). Dieses Fort ist eines der größten im Burren und nimmt hinsichtlich seiner Anlage eine Sonderstellung ein. Es liegt direkt an der Abbruchkante eines Canyons und ist als konzentrisches Dreifach-Ringfort angelegt. Über die Geschichte dieses Forts ist nichts bekannt. Bei Ausgrabungen wurde eine Silberbrosche gefunden, die darauf schließen lässt, dass zumindest der Kernbereich des Forts bereits vor dem 9. Jahrhundert nach Christus existierte.

Auf der Weiterfahrt halten wir an einer botanisch interessanten Stelle nahe Carran, die wir am Vortag entdeckt hatten. Hier wächst beispielsweise die Fliegen-Ragwurz Ophrys insectifera, die in Irland selten ist. Zwischen den zahlreichen Exemplaren des Fuchs‘ Knabenkrauts Dactylorhiza fuchsii und der Mücken-Händelwurz Gymnadenia conopsea steht auch eine Hybride der beiden: × Dactylodenia st-quintinii. In der heimischen Rhön ist sie mir in zwanzig Jahren nicht untergekommen, und hier steht so etwas einfach am Straßenrand…


Die Hybride von Mücken-Händelwurz und Fuchs‘ Knabenkraut

Kurz vor Ballyvaughan suchen wir noch eine sumpfige Wiese mit dem Irischen Knabenkraut Dactylorhiza occidentalis auf, die Stephan am Vortag entdeckt hatte. Dieser irische Endemit gehört zur Gruppe des Breitblättrigen Knabenkrautes, ist jedoch laut neueren molekulargenetischen Untersuchungen von dieser isoliert und wird deshalb neuerdings als eigene Art geführt. Ein schöner Fund, und für mich natürlich auch eine »neue« Art.


Irisches Knabenkraut, Dactylorhiza occidentalis

Am letzten Abend im Burren gehen wir im Steakhouse von Fanore Essen. Herrlich, an so einem irischen Abend draußen in der Sonne zu sitzen. Es ist mild, eine leichte Seebrise weht von der Küste herauf. Auf dem Heimweg statten wir der nahe gelegenen Kirchenruine von Killonaghan Church noch einen kurzen Besuch ab. Es ist ein schmuckloser Bau aus dem 11. Jahrhundert, typisch für die mittelalterlichen Kirchen Irlands.


Killonaghan-Kirchenruine in Fanore


und nochmal ein Sonnenuntergang

An den folgenden beiden Tagen geht es nach Dublin und zurück nach Hause. Da macht uns auch die Wetterverschlechterung nichts aus. Der Blick auf den grauen Atlantik mit den kaum zu erkennenden Twelve Bens ist von daher gesehen ein schöner neuer Eindruck des bekannten Ausblicks.

Bilder der Reise auf flickr

Fotos der Etappen:Dublin: North Bull Island
Taufe (passwortgeschützt)
Mount Usher Gardens
Kilmacduagh
Lough Bunny und Fanore
Cliffs of Moher und Küsten von Fanore
Burren-Rundfahrt
Burren National Park und etwas Archäologie
Abschied von Fanore

Fotos nach Themen:
Flora
Orchideen

Fotos nach Orten:
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4 Gedanken zu „Burren

  1. Hallo Marco,
    das sind ja wieder einmal fantastische Bilder, die das Fernweh wecken!
    Danke.
    Liebe Grüße, Ilona

    Antwort von Marco:
    Danke und bis hoffentlich bald wieder mal…
    Und liebe Grüße, besonders auch ans Pätterchen.

  2. Hallo Marco,
    eben habe ich mir die tolle Bilderserie aus Irland als Diashow mit feiner Musik angesehen –
    eine grandiose Bildfolge! Ich bin gespannt auf die Bilder vom Becher…
    herzlicher Gruß,
    Jan

    Antwort von Marco:
    Hallo Jan, schön, dass Du Dich daran erfreuen konntest. Welche Musik passt denn Deiner Meinung nach dazu? Die Bilder vom Becher sind sicherlich nichts besonderes, aber eine besonders schöne Tour mit Dir war es auf alle Fälle. Die kml-Datei ist nun fertig, war doch etwas schwieriger als gedacht! Viele Grüße, SMC

  3. Hallo Marco, Susa und Christian!
    Bei all dem Umzugstrubel nach Dun Laoghaire haben wir Euch fast vergessen. Jetzt haben wir endlich die tollen Bilder richtig geniessen koennen und uns wieder an die schoenen Tage im Burren erinnert. Julias Taufe liegt zwar nur vier Monate zurueck und dennoch hat sie sich wieder so veraendert! Nun rauscht sie mit ihrem Dreirad am Strand entlang und ihre Erstbesteigung des Sugarloaf hat sie auch schon hinter sich :-)))
    Vielen Dank nochmal fuer die Bilder und hoffentlich bis Weihnachten,
    Eure Buecks
    P.S.: Wir haben noch ein Telefon-Problem das hoffentlich bald geloest ist, dann gibts Neues von uns!

    Antwort von Marco:
    Hallo Ihr drei, schön von Euch zu lesen! Wir denken oft an Euch und sind gespannt, wie Ihr Euch eingelebt habt. Gerne würden wir auch mal wieder Fotos von unserem süßen Patenkind sehen! Grüßt sie ganz lieb von uns. Euer Blog ist inzwischen abgeschaltet!? Wann und wo entsteht der Nachfolger? Weihnachten sehen wir uns? Das sind ja tolle Neuigkeiten, da freuen wir uns jetzt schon drauf. Vielleicht passt es ja auch wieder für ein schönes Silvester? Ruft mal an, wenn die Leitung steht.
    Beste Grüße von uns dreien!

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