Apulien

Apulien – der Absatz des italienischen Stiefels – ist ein wahres Orchideenparadies. Das gilt zuallererst natürlich für den Monte Gargano mit dem gleichnamigen Nationalpark, aber auch die karstigen Plateaus der Murge, von deren Ausläufer das Stauferschloss Castel del Monte grüßt. Und schließlich auch für das Salento rund um Lecce, wo zwei besonders schöne Ophrys-Arten vorkommen.
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Nordskandinavien:
Berge, Fjorde, Orchideen

Arktische Berggipfel und Fjorde in der Mitternachtssonne, weite Fjäll-Landschaften, verwunschene Bergwälder und unberührte Moore – sechzehn traumhaft schöne und erlebnisreiche Tage in Nordkskandinavien, auf der Suche nach seltenen Orchideen und anderen botanischen Kostbarkeiten. Die Reise führte zunächst von Stockholm über die Region Gävle nach Sundsvall, dann weiter nach Östersund und Trondheim. Von dort auf der E6 nordwärts bis Narvik, ein Abstecher nach Abisko, und dann in die Lyngen-Alpen. Dann wieder südwestwärts bis hinaus auf die Lofoten, und schließlich mit der Fähre nach Bodø, durch das Vindelfjäll und wieder zurück nach Stockholm. Summa summarum waren es etwa 5300 Kilometer voller großartiger Landschafts- und Naturerlebnisse.
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Grigne

Steile Felsen, steile Wiesen, steiler Wald. In den Grigne ist einfach alles steil. Viel zu tun für Sportlerbeine. Speedbiker und Speedhiker sind an den Hängen der Grigne unterwegs, Kletterer und Bergläufer. Überall Sportler! Als Bergwanderer mit Tourenrucksack kommen wir uns hier vor wie Exoten. Vom 25. bis 28. Mai sind wir vier Tage unterwegs in dieserm Miniaturgebirge östlich des Comer Sees.
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Ionische Inseln | Mittelgriechenland

Zwölf Tage Griechenland – immer den Orchideen nach! In Erinnerung bleiben herrliche Landschaften, die wunderbare Gastfreundschaft der Griechen, eindrucksvolle Klöster, die mythischen Stätten der griechischen Geschichte, und das sagenhafte »Attische Licht«. Die Reise führte in zwölf Tagen von Athen durch die Hügel Attikas zunächst auf die nördliche Peloponnes, dann weiter auf die ionischen Inseln Zakynthos, Kefalonia und Lefkada, weiter an den Ambrakischen Golf und schließlich über Delphi und durch Böotien zurück nach Athen. Dabei gab es über 50 Orchideenarten zu sehen.
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Auf Orchideensuche in Schweden

Eine Orchideensuche auf den Spuren Carls von Linné durch Schweden – ausgehend von Stockholm nordwärts in die Regionen Höga Kusten und Jämtland, wo die Orchidee Norne vorkommt. Dann über die Universitäts- und Domstadt Uppsala südwärts, für sechs Tage auf die Insel Gotland und schließlich nach Kalmar und Öland. Marco Klüber hat diese Reise 2014 für DUMA Naturreisen als Reiseleiter unternommen.
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Gotland

»Ein Mann, der Thjelvar hieß, fand Gotland zuerst. Damals war Gotland so verzaubert, dass es am Tage versank und bei Nacht wieder auftauchte. Aber dieser Mann brachte das Feuer auf die Insel, und danach versank sie nie wieder.« So beginnt die Gutasaga, das mittelalterliche Epos der Gotländer. Sie berichtet von der Besiedlung der Insel, der Ausweisung eines Teils der Gotländer und deren Reise bis ins byzantinische Kaiserreich. Auch von der Christianisierung durch den heiligen Olav, vom Kirchenbau auf der Insel und von der freiwilligen Unterwerfung unter den Svearkönig und den Bischof von Linköping ist die Rede. Tatsächlich steckt diese Insel voller Schätze, Mythen und Geschichten. Und sie ist ein Naturparadies von unglaublicher Mannigfaltigkeit. Sie stand schon so lange auf der Wunschliste meiner Reiseziele, doch nun endlich wurde die Fahrt nach Norden wahr.
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Nationalpark Sarek und Welterbe Laponia

»Lappland… Kennen Sie Lappland? Entschuldigung, was für eine törichte Frage. Natürlich kennen Sie Lappland!« Dem Protagonisten Harald Behringer in Klaus Böldls Roman ‚Südlich von Abisko‘ muss diese Frage in der Tat töricht vorkommen. Kann man dieses Land überhaupt kennen? Unter dem weiten Himmel des Nordens breitet sich ein Land aus, das die Maßstäbe unserer Wahrnehmung verschiebt, alternierend zwischen Realität und Mythos, zwischen Klarheit und Traum.
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Kebnekaise

Mit den Gipfelhöhen großer Alpenberge können die Berge im hohen Norden Skandinaviens nicht konkurrieren, doch dank ihrer Lage nördlich des Polarkreises bieten sie ein großartig wildes und hochalpines Ambiente. Mit seinen 2111 Metern Meereshöhe ist der Kebnekaise sozusagen ein klimatischer Viertausender und ein Traumziel am Ende des Kontinents.
Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 12/2006, erschienen.
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Stockholm und der Süden Schwedens

Stockholm, Schwedens Hauptstadt in den Schären, zwischen Wasser und Fels gebaut. Die drei Inseln Stadsholmen, Riddarholmen und Helgeandsholmen sind Stockholms historisches Zentrum. Insbesondere die Altstadt, Gamla Stan, wirkt im Sommer durchaus südländisch. Und das Umland der Stadt mit dem Mälarsee und Schloss Gripsholm, Seen und roten Häusern ist genau jenes Schweden, das wir alle aus den Kinderbüchern im Kopf haben.
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Møn

Dänische Südsee? Kein Scherz – so wird die Ostsee rund um das Archipel im Südosten Dänemarks insbesondere von Seglern genannt. Und sofern man es mit den Temperaturen und der Vegetation nicht allzu genau nimmt, kommt an den Küsten der wunderschönen Insel Møn durchaus ein wenig Südsee-Flair auf. Denn die Vielfalt an Formen und Farben macht so einiges wett…
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Die Rhön

Rhön – der geheimnisvolle Name kommt wohl vom keltischen »raino«, Hügelland: eine reichlich prosaische Bezeichnung für ein Mittelgebirge. Und doch könnte sie nicht treffender sein, denn die Rhön hat so ziemlich alles zu bieten, was man irgendwie mit einem Hügelland in Verbindung bringen könnte, ein Mosaik von vulkanischen Kuppen, blumigen Hochplateaus, waldigen Hängen und sanft gewellten Tälern. Rhön. Im dunklen Unterton dieses Namens klingt der Eindruck von grauem Basaltfels, düsteren Moore, blumigen Wiesen und luftigen Bergmatten mit…
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