Grigne

Steile Felsen, steile Wiesen, steiler Wald. In den Grigne ist einfach alles steil. Viel zu tun für Sportlerbeine. Speedbiker und Speedhiker sind an den Hängen der Grigne unterwegs, Kletterer und Bergläufer. Überall Sportler! Als Bergwanderer mit Tourenrucksack kommen wir uns hier vor wie Exoten. Vom 25. bis 28. Mai sind wir vier Tage unterwegs in dieserm Miniaturgebirge östlich des Comer Sees.
Weiterlesen

Fanes

Am Falzarego-Pass, westlich von Cortina d’Ampezzo, blickt ein versteinerter Herrscher ins Land. Dem Fanes-Epos zufolge war er ein König voller Falschheit, ein »fautso rego«, wie die Ladiner sagen. Dieser habgierige Regent verriet sein Reich und gab es dem Untergang preis. Doch was ist davon geblieben? Der komplexe, umfangreiche Sagenzyklus weist den Weg zu geschichtsträchtigen, geheimnisvollen Stätten und zu unvergleichlichen, einsamen Naturschönheiten in der Fanes.
Weiterlesen

Hoher Eichham

Was für eine schöne herbstliche Zweitagestour: Am ersten Tag Hüttenaufstieg, nachmittags noch eine kurze Gipfeltour zum Rauhkopf. Am nächsten Tag über den Säulkopf und das Nillkees zum Hohen Eichham, anschließend den Weg wieder zurück zur Hütte und hinab ins Tal. Da die Digitalkamera aufgrund einer elektronischen Störung nicht mitwollte, kam bei dieser Gelegenheit wieder mal die Anlaogkamera samt Diafilm zum Einsatz.
Weiterlesen

Marmolada

Mariä Himmelfahrt, Ferragosto – und ein verlängertes Wochenende. Stephan will schon seit längerem wieder einmal in die Berge, und wir überlegen nicht lange, ob wir eine gemütliche Tour in den Bayerischen Voralpen machen oder doch lieber »was richtiges«. Die Entscheidung fällt schnell: auf in die Dolomiten, zur Marmolada! Vom Sellajoch blicken wir hinüber zu unserem Ziel und erkennen mit dem ersten Blick, dass das kein Spaziergang wird: Der gesamte Westgrat ist tief verschneit…
Weiterlesen

Antelao

Im Bücherregal meines Vaters steht ein altes Buch von Luis Trenker mit einem Bild des Antelao darin. Es zeigt den als »Dolomitenkönig« bezeichneten Berg, in Neuschnee gehüllt, über den herbstlichen Lärchenwäldern des Cadore. Es ist eines dieser Bilder, die einem bergbegeisterten Jungen nicht eher aus dem Kopf gehen, bis er oben war. Bis dahin dauerte es zwar noch lange, aber schließlich ging der Traum in Erfüllung.
Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 1/2009, erschienen.
Weiterlesen

Monte Disgrazia

Wer in der Bernina-Gruppe unterwegs ist, dem wird früher oder später ein gewaltiger freistehender Drachenrücken in südwestlicher Blickrichtung auffallen. Monte Disgrazia heißt dieser Berg, Unglücksberg. Ein Berg, der unweigerlich fasziniert und den Wunsch weckt, einmal oben zu stehen. Dass das kein ganz einfaches Unterfangen ist, erscheint auf den ersten Blick klar. Doch wie geht man mit dem zwiespältigen Gefühl, das dieser Name verursacht, um?
Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 11/2010, erschienen.
Weiterlesen

Sass Rigais und Plattkofel

Das Jahr drohte ganz ohne Alpenbesuch zu Ende zu gehen. Die Wasserkuppe als höchster Gipfel 2011? Und dann auch noch mit dem Auto? Nein, so weit kommt es nicht. Das herrliche Oktoberwetter macht die kurzfristige Entscheidung leicht, wir fahren in Richtung Süden und diskutieren erst auf dem Weg, wohin es eigentlich gehen soll. Vielleicht geht noch ein Dreitausender? Wir möchten ja die Tradition wahren. Schnell sind wir uns einig: Wir fahren vorbei an den Nordalpenbergen und durch das schattig-enge Österreich hindurch. Wir wollen dahin, wo es einfach am schönsten ist: in die Dolomiten.
Weiterlesen

Sesvennagruppe

Ein verlängertes Wochenende in der Sesvennagruppe, Unterengadin. Unser Ziel war die Hochfläche Rims zwischen Piz Lischana und Piz d’Immez – Sommertage in arktischer Umgebung. Aufstieg von S-charl zum Lej d’Immez, Touren zum Piz Lischana (Vorgipfel), Piz d’Immez und Piz Cristanas. Ftan und Tarasp im Unterengadin.
Weiterlesen

Berliner Höhenweg

Die Zillertaler Alpen gehören zu den am frühesten, aber auch am intensivsten erschlossenen Alpenregionen. Dennoch hat sich abseits des Skizirkus und der Touristenorte die raue, ursprüngliche Bergwelt der Zentralalpen erhalten. Mächtige Felsgipfel, tief eingeschnittene Täler und vergletscherte Talschlüsse prägen das Bild dieser Landschaft.
Weiterlesen

Vercors

Kaum eine andere Alpenlandschaft ist derart reich mit Naturschönheiten gesegnet wie der Vercors. Als Teil der französischen Kalkalpen ragt das Gebirge zwischen Rhônetal und Dauphiné-Alpen auf, durch das weite Tal des Drac von den Eisgipfeln der Écrins getrennt. Markante Einzelberge und endlos lange Barrieren aus hellen Riffkalken, wie mit dem Lineal gezogen, ragen über einsamen Nadelwäldern auf. An den sonnigen Bergflanken und in den windgeschützten Hochtälern liegen Dörfer, umgeben von saftigen Wiesen. Und unten in den Flusstälern ist schon das Flair der nahen Provence zu spüren.
Weiterlesen

Pleisenspitze

Inzwischen hat es sich auch bis ins tiefste Frankenland herumgesprochen, dass das Schneeschuhgehen »in« ist. Aufgrund chronischen Schneemangels in der heimischen Rhön ist der logistische Aufwand dafür zwar relativ hoch, aber es gibt ja glücklicherweise auch schnell erreichbare Ziele am nördlichen Alpenrand. Der Blick auf die Karte zeigt: die Pleisenspitze ist ein perfekter Schneeschuhberg, sichere Verhältnisse vorausgesetzt. Und so machen sich zwei Preißn auf den Weg zur Pleisn.
Weiterlesen