Marmolada

Mariä Himmelfahrt, Ferragosto – und ein verlängertes Wochenende. Stephan will schon seit längerem wieder einmal in die Berge, und wir überlegen nicht lange, ob wir eine gemütliche Tour in den Bayerischen Voralpen machen oder doch lieber »was richtiges«. Die Entscheidung fällt schnell: auf in die Dolomiten, zur Marmolada! Vom Sellajoch blicken wir hinüber zu unserem Ziel und erkennen mit dem ersten Blick, dass das kein Spaziergang wird: Der gesamte Westgrat ist tief verschneit…
Weiterlesen

Antelao

Im Bücherregal meines Vaters steht ein altes Buch von Luis Trenker mit einem Bild des Antelao darin. Es zeigt den als »Dolomitenkönig« bezeichneten Berg, in Neuschnee gehüllt, über den herbstlichen Lärchenwäldern des Cadore. Es ist eines dieser Bilder, die einem bergbegeisterten Jungen nicht eher aus dem Kopf gehen, bis er oben war. Bis dahin dauerte es zwar noch lange, aber schließlich ging der Traum in Erfüllung.
Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 1/2009, erschienen.
Weiterlesen

Monte Disgrazia

Wer in der Bernina-Gruppe unterwegs ist, dem wird früher oder später ein gewaltiger freistehender Drachenrücken in südwestlicher Blickrichtung auffallen. Monte Disgrazia heißt dieser Berg, Unglücksberg. Ein Berg, der unweigerlich fasziniert und den Wunsch weckt, einmal oben zu stehen. Dass das kein ganz einfaches Unterfangen ist, erscheint auf den ersten Blick klar. Doch wie geht man mit dem zwiespältigen Gefühl, das dieser Name verursacht, um?
Der Artikel ist im Magazin ‚ALPIN‘, Ausgabe 11/2010, erschienen.
Weiterlesen

Sass Rigais und Plattkofel

Das Jahr drohte ganz ohne Alpenbesuch zu Ende zu gehen. Die Wasserkuppe als höchster Gipfel 2011? Und dann auch noch mit dem Auto? Nein, so weit kommt es nicht. Das herrliche Oktoberwetter macht die kurzfristige Entscheidung leicht, wir fahren in Richtung Süden und diskutieren erst auf dem Weg, wohin es eigentlich gehen soll. Vielleicht geht noch ein Dreitausender? Wir möchten ja die Tradition wahren. Schnell sind wir uns einig: Wir fahren vorbei an den Nordalpenbergen und durch das schattig-enge Österreich hindurch. Wir wollen dahin, wo es einfach am schönsten ist: in die Dolomiten.
Weiterlesen

Sesvennagruppe

Ein verlängertes Wochenende in der Sesvennagruppe, Unterengadin. Unser Ziel war die Hochfläche Rims zwischen Piz Lischana und Piz d’Immez – Sommertage in arktischer Umgebung. Aufstieg von S-charl zum Lej d’Immez, Touren zum Piz Lischana (Vorgipfel), Piz d’Immez und Piz Cristanas. Ftan und Tarasp im Unterengadin.
Weiterlesen

Berliner Höhenweg

Die Zillertaler Alpen gehören zu den am frühesten, aber auch am intensivsten erschlossenen Alpenregionen. Dennoch hat sich abseits des Skizirkus und der Touristenorte die raue, ursprüngliche Bergwelt der Zentralalpen erhalten. Mächtige Felsgipfel, tief eingeschnittene Täler und vergletscherte Talschlüsse prägen das Bild dieser Landschaft.
Weiterlesen

Orchideen in der Rhön und Mainfranken

Seit Menschen die Natur beobachten, sind sie fasziniert vom eigenartigen Wesen der Orchideen. Das ist kein Wunder, denn die Orchideen gelten nicht nur als »Edelsteine« unter den heimischen Blumen, sondern sie faszinieren auch durch ihre vielfältigen Lebensweisen und Bestäubungsstrategien. Diese Seiten sollen nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch Begeisterung wecken für die herrliche Naturlandschaft der Rhön mit ihren vielen kleinen Wundern der Flora.
Weiterlesen

Vercors

Kaum eine andere Alpenlandschaft ist derart reich mit Naturschönheiten gesegnet wie der Vercors. Als Teil der französischen Kalkalpen ragt das Gebirge zwischen Rhônetal und Dauphiné-Alpen auf, durch das weite Tal des Drac von den Eisgipfeln der Écrins getrennt. Markante Einzelberge und endlos lange Barrieren aus hellen Riffkalken, wie mit dem Lineal gezogen, ragen über einsamen Nadelwäldern auf. An den sonnigen Bergflanken und in den windgeschützten Hochtälern liegen Dörfer, umgeben von saftigen Wiesen. Und unten in den Flusstälern ist schon das Flair der nahen Provence zu spüren.
Weiterlesen

Pleisenspitze

Inzwischen hat es sich auch bis ins tiefste Frankenland herumgesprochen, dass das Schneeschuhgehen »in« ist. Aufgrund chronischen Schneemangels in der heimischen Rhön ist der logistische Aufwand dafür zwar relativ hoch, aber es gibt ja glücklicherweise auch schnell erreichbare Ziele am nördlichen Alpenrand. Der Blick auf die Karte zeigt: die Pleisenspitze ist ein perfekter Schneeschuhberg, sichere Verhältnisse vorausgesetzt. Und so machen sich zwei Preißn auf den Weg zur Pleisn.
Weiterlesen

Becher

Wie schön, dass es in diesem Jahr wieder einmal die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Tour mit Jan gibt. Aufgrund diverser Umstände stehen uns allerdings nur zwei Tage zur Verfügung, und zwar ein Montag und ein Dienstag. Da bietet sich ein Ziel mit Gipfelhütte an, und so fällt die Wahl schnell auf den Becher (3192 m) in den südlichen Stubaier Alpen. So eine kurze Unternehmung von Franken aus mag zwar etwas unkonventionell sein, aber lieber machen wir eine kurze Tour als als gar keine.
Weiterlesen